
sich etwas ausleihen
Etwas für eine begrenzte Zeit von jemandem oder einer Institution (z.B. einer Bibliothek) nehmen, mit der Absicht, es später zurückzugeben.
Ich habe mir für den Urlaub drei Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen.
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Etwas für eine begrenzte Zeit von jemandem oder einer Institution (z.B. einer Bibliothek) nehmen, mit der Absicht, es später zurückzugeben.
Ich habe mir für den Urlaub drei Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen.

Jemandem etwas für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen, mit der Erwartung, es zurückzubekommen.
Kannst du mir bis morgen dein Fahrrad ausleihen?
„Ausleihen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ wird im Hauptsatz an das Satzende gestellt. In Nebensätzen und Infinitivkonstruktionen bleibt das Verb zusammen.
Ich leihe mir oft Bücher aus.
Das Verb „ausleihen“ kann beides bedeuten: etwas nehmen oder etwas geben. Die Satzstruktur entscheidet: „sich etwas ausleihen“ bedeutet, dass man selbst etwas nimmt. „Jemandem etwas ausleihen“ bedeutet, dass man einer anderen Person etwas gibt.
Ich leihe mir ein Buch aus der Bibliothek aus.
Achte auf das Dativobjekt, um die Richtung der Handlung zu verstehen. Die Person, die den Gegenstand empfängt, steht immer im Dativ. Das kann ein Reflexivpronomen („sich“) oder eine andere Person („meinem Freund“) sein.
Er leiht sich ein Werkzeug aus.
„Ausleihen“ wird oft für Gegenstände des Alltags oder Medien verwendet. Typische Objekte sind: „ein Buch“, „einen Film“, „ein Auto“, „Geld“ oder „Werkzeug“.
Für die Party habe ich mir Geld von meinem Bruder ausgeliehen.
Verleihen zeigt bei einer vorübergehenden Überlassung die Perspektive des Anbieters. Ausleihen bezeichnet in der reflexiven Form sich etwas ausleihen meist die Perspektive des Entleihers, kann mit einem Dativobjekt aber ebenfalls die Geberperspektive ausdrücken. Die Konstruktion entscheidet daher über die Richtung.

Nina leiht sich den Roman für vier Wochen aus der Bibliothek aus.
Die Bibliothek verleiht den Roman für vier Wochen an Nina.