
ausmalen
Die Wände und Decken eines Raumes oder Gebäudes mit Farbe streichen.
Wir lassen nächste Woche die ganze Wohnung neu ausmalen.
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Die Wände und Decken eines Raumes oder Gebäudes mit Farbe streichen.
Wir lassen nächste Woche die ganze Wohnung neu ausmalen.

Sich etwas lebhaft und detailliert vorstellen, oft mit einer negativen oder dramatischen Erwartung.
Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was ohne deine Hilfe passiert wäre.

Eine Zeichnung, eine Vorlage oder eine Fläche mit Farbe füllen.
Die Kinder malen gerne die Bilder in ihren Malbüchern aus.
„Ausmalen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er malt sich die schlimmsten Szenarien aus.
In der Bedeutung „sich etwas vorstellen“ ist das Verb reflexiv und wird mit einem Dativpronomen verwendet: „sich (mir, dir, ihm...) etwas ausmalen“. Das, was man sich vorstellt, steht im Akkusativ.
Kannst du dir ausmalen, wie glücklich sie sein wird?
Die Wendung „sich etwas ausmalen“ wird sehr oft in negativen Sätzen oder Fragen benutzt, um auszudrücken, dass man sich eine schreckliche Situation lieber nicht vorstellen möchte.
Mal dir bloß nicht aus, was alles hätte schiefgehen können!
Die beiden konkreten Bedeutungen lassen sich am Objekt unterscheiden. Bezieht sich „ausmalen“ auf große Flächen wie „Zimmer“, „Wohnung“ oder „Haus“, ist Streichen gemeint. Bezieht es sich auf „Bild“ oder „Zeichnung“, ist das Füllen mit Farbe gemeint.
Wir müssen die Küche neu ausmalen.
Streichen ist die übliche Bezeichnung dafür, eine einzelne Wand oder andere Oberfläche mit Farbe zu bedecken. Ausmalen meint in diesem Bereich meist, die Wände und Decken eines ganzen Raums oder Gebäudes zu streichen.

Am Samstag malen wir das ganze Wohnzimmer neu aus.
Am Samstag streichen wir die Wand hinter dem Sofa blau.