
sich (etwas) einbilden
Sich etwas vorstellen, das nicht der Realität entspricht; glauben, etwas zu sehen, zu hören oder zu fühlen, das nicht da ist.
Ich glaube, ich habe ein Geräusch gehört, aber vielleicht bilde ich es mir nur ein.
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Sich etwas vorstellen, das nicht der Realität entspricht; glauben, etwas zu sehen, zu hören oder zu fühlen, das nicht da ist.
Ich glaube, ich habe ein Geräusch gehört, aber vielleicht bilde ich es mir nur ein.

Überheblich oder arrogant sein; auf eine Eigenschaft oder Leistung übertrieben stolz sein.
Er bildet sich wirklich viel auf sein neues Auto ein.
„Einbilden“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Du bildest dir das nur ein!
Dieses Verb ist immer reflexiv. Die Person, die sich etwas einbildet, steht im Dativ (mir, dir, sich), während die eingebildete Sache im Akkusativ steht.
Ich bilde mir ein, eine Stimme gehört zu haben.
Die Präposition „auf“ (+ Akkusativ) signalisiert die Bedeutung „arrogant sein“. Ohne diese Präposition bedeutet „sich einbilden“ fast immer „sich etwas vorstellen, das nicht real ist“.
Sie bildet sich viel auf ihre guten Noten ein.
In der Bedeutung „überheblich sein“ wird das Verb immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet. Die Struktur lautet: sich (Dativ) etwas auf etwas (Akkusativ) einbilden.
Was bildest du dir eigentlich auf deinen Erfolg ein?
Vorstellen und einbilden können ein inneres Bild von etwas Nichtvorhandenem ausdrücken. Vorstellen beschreibt meist bewusstes Imaginieren, während einbilden nahelegt, dass man etwas irrtümlich für wirklich hält. Für eine gedachte Möglichkeit passt vorstellen, für eine falsche Wahrnehmung eher einbilden.

Nach dem langen Spaziergang bildete er sich ein, im Wald eine Stimme zu hören.
Ich kann mir gut vorstellen, wie das neue Zimmer aussehen wird.