
das Mitgefühl
Die Fähigkeit und Bereitschaft, die Gefühle (insbesondere das Leid) einer anderen Person nachzuempfinden und Anteil daran zu nehmen.
Sie zeigte großes Mitgefühl für die Familie, die ihr Zuhause verloren hatte.
Mitgefühl
das Mitgefühl
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Die Fähigkeit und Bereitschaft, die Gefühle (insbesondere das Leid) einer anderen Person nachzuempfinden und Anteil daran zu nehmen.
Sie zeigte großes Mitgefühl für die Familie, die ihr Zuhause verloren hatte.
| Genus | neutral das |
|---|---|
| Genitiv | des Mitgefühls |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Mitgefühl | – |
| Akkusativ | das Mitgefühl | – |
| Dativ | dem Mitgefühl | – |
| Genitiv | des Mitgefühls des Mitgefühles | – |
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„Mitgefühl“ ist ein sehr logisches Wort. Es besteht aus der Präposition „mit“ und dem Nomen „Gefühl“. Es beschreibt also das Gefühl, das man „mit“ einer anderen Person teilt.
Sein Mitgefühl half ihr in der schweren Zeit.
Um auszudrücken, wem gegenüber man Mitgefühl empfindet, verwendet man die Präpositionen „für“ (mit Akkusativ) oder „mit“ (mit Dativ).
Ich habe großes Mitgefühl für die Betroffenen der Flutkatastrophe.
Er empfindet tiefes Mitgefühl mit seinem kranken Freund.
„Mitgefühl“ wird oft mit Verben kombiniert, die das Zeigen oder Haben dieses Gefühls ausdrücken. Typisch sind „Mitgefühl haben“, „Mitgefühl zeigen“ und „Mitgefühl empfinden“.
In dieser Situation ist es wichtig, Mitgefühl zu zeigen.
Er handelte aus reinem Mitgefühl und half der alten Dame über die Straße.
Mitleid und Mitgefühl bezeichnen beide Anteilnahme am Leid eines Menschen. Mitleid richtet sich stärker auf dessen bedauerliche Lage und kann dabei distanzierter wirken. Mitgefühl betont, dass man seine Gefühle nachempfindet. Wer ein einfühlsames Verstehen ausdrücken möchte, wählt eher Mitgefühl.

Als Paul mit ihr über ihre Gefühle sprach, zeigte er tiefes Mitgefühl.
Als Paul von ihrer schwierigen Lage hörte, empfand er Mitleid mit ihr.