befähigen zu
Jemandem die notwendigen Fähigkeiten, Kenntnisse oder die Berechtigung geben, etwas Bestimmtes zu tun.
Der abgeschlossene Masterstudiengang befähigt sie zur Aufnahme einer Promotion.

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Jemandem die notwendigen Fähigkeiten, Kenntnisse oder die Berechtigung geben, etwas Bestimmtes zu tun.
Der abgeschlossene Masterstudiengang befähigt sie zur Aufnahme einer Promotion.

Das Verb leitet sich vom Adjektiv „fähig“ ab. Die Vorsilbe „be-“ macht daraus ein Verb mit der Bedeutung „jemanden fähig machen“.
Ein guter Lehrer kann seine Schüler zu erstaunlichen Leistungen befähigen.
„Befähigen“ wird immer mit der Präposition „zu“ + Dativ verwendet. Die Struktur lautet: Jemand (Subjekt) befähigt jemanden (Akkusativ) zu etwas (Dativ).
Dieses Zertifikat befähigt Sie zur Arbeit im Ausland.
Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Konjugationsformen und Satztypen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Die Ausbildung hat ihn dazu befähigt, das Unternehmen zu leiten.
Dieses Wort gehört zur formellen Sprache. Man findet es häufig in offiziellen Dokumenten, Zeugnissen und im Bildungs- oder Rechtskontext.
Der Führerschein befähigt zum Führen eines Kraftfahrzeugs.
„ermöglichen“ und „befähigen“ können beide ausdrücken, dass jemand etwas tun kann. „ermöglichen“ ist allgemeiner: Eine Situation, Hilfe oder ein Mittel macht etwas möglich. Es muss dabei nicht um Fähigkeiten einer Person gehen. „befähigen“ benutzt man, wenn eine Person durch Wissen, Übung, Ausbildung oder Berechtigung in die Lage kommt, etwas zu tun. Deshalb können Lernende die Wörter verwechseln, wenn es um Lernen oder Arbeit geht. Praktisch gesagt: Ein Raum, Geld oder Zeit kann etwas ermöglichen; ein Kurs oder Training kann jemanden zu etwas befähigen.

Die Schulung befähigt Mehmet dazu, die neue Maschine sicher zu bedienen.
Ein Stipendium ermöglicht Marie, im Ausland zu studieren.