befördern
Personen, Tiere oder Güter von einem Ort zu einem anderen transportieren.
Der Bus befördert täglich Hunderte von Pendlern in die Stadt.

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Personen, Tiere oder Güter von einem Ort zu einem anderen transportieren.
Der Bus befördert täglich Hunderte von Pendlern in die Stadt.

Das Verb „befördern“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm verbunden und wird nie am Satzende platziert.
Die Fähre befördert Autos auf die Insel.
Die Bedeutung erkennen Sie am Objekt: Werden Güter oder Personen transportiert (z.B. mit Bus, Schiff), geht es um Transport. Handelt es sich um eine Person im beruflichen Kontext, die eine höhere Position erhält, geht es um eine Beförderung im Job.
Die neue Seilbahn befördert bis zu 500 Personen pro Stunde.
Im Transportkontext wird „befördern“ oft mit Transportmitteln oder Orten kombiniert. Typische Formulierungen sind „Passagiere befördern“, „Waren befördern“ oder „jemanden von A nach B befördern“.
Dieses Schiff befördert hauptsächlich Container.
Wenn jemand eine neue Position erhält, wird die neue Rolle mit der Präposition „zu“ und dem Dativ angegeben. Das Muster lautet: „jemanden zu etwas befördern“.
Man hat sie zur Direktorin der Marketingabteilung befördert.
„bringen“ und „befördern“ können beide bedeuten, dass Personen oder Dinge von einem Ort zu einem anderen kommen. „bringen“ ist das normale Alltagswort und passt bei kleinen, konkreten Situationen: ein Kind zur Schule bringen, ein Paket zum Nachbarn bringen. „befördern“ klingt formeller und wird oft benutzt, wenn es um organisierten Transport geht, zum Beispiel durch Busse, Züge, Firmen oder Dienste. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Transport ausdrücken. Im Alltag klingt „bringen“ meist natürlicher; „befördern“ passt eher zu Verkehr, Logistik oder offiziellen Texten.

Der Bus befördert täglich viele Fahrgäste ins Stadtzentrum.
Der Vater bringt seine Tochter jeden Morgen zur Schule.