die Begnadigung
Der offizielle Akt, durch den einer verurteilten Person die Strafe erlassen wird.
Der Anwalt reichte ein Gesuch für die Begnadigung seines Mandanten ein.

Begnadigung
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Der offizielle Akt, durch den einer verurteilten Person die Strafe erlassen wird.
Der Anwalt reichte ein Gesuch für die Begnadigung seines Mandanten ein.

„Die Begnadigung“ ist das Nomen zum Verb „begnadigen“ und gehört zur Wortfamilie von „die Gnade“. Die Endung „-ung“ signalisiert, dass es sich um den Prozess oder das Ergebnis der Handlung handelt.
Die Familie des Verurteilten hofft auf seine Begnadigung.
Dieses Nomen wird oft mit bestimmten Verben kombiniert. Typische Wendungen sind „eine Begnadigung beantragen“, „ein Gesuch um Begnadigung einreichen“ oder „eine Begnadigung gewähren“.
Der Präsident gewährte dem Journalisten die volle Begnadigung.
Um zu sagen, für wen die Begnadigung ist, verwendet man oft den Genitiv oder die Präposition „für“. Zum Beispiel: „die Begnadigung des Gefangenen“ oder „die Begnadigung für den Gefangenen“.
Die Begnadigung des politischen Aktivisten wurde international gefeiert.
„Gnade“ und „Begnadigung“ können beide bedeuten, dass eine Strafe nicht oder nicht voll ausgeführt wird. „Gnade“ ist allgemeiner und beschreibt die barmherzige Entscheidung oder Haltung. „Begnadigung“ ist konkreter und offizieller: Eine verurteilte Person bekommt durch einen rechtlichen Akt die Strafe erlassen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen jemand nicht streng bestraft wird. Wenn du über das Gefühl oder die milde Entscheidung sprichst, passt „Gnade“. Wenn es um den offiziellen Vorgang nach einem Urteil geht, ist „Begnadigung“ genauer.

Nach vielen Jahren im Gefängnis beantragte der Mann eine Begnadigung.
Der König ließ Gnade walten und schickte den Gefangenen nicht zurück ins Gefängnis.