
die Beichte
In der katholischen und orthodoxen Kirche das Sakrament, bei dem ein Gläubiger einem Priester seine Sünden bekennt, um Vergebung zu erlangen.
Der Priester nahm den Gläubigen die Beichte ab.
Beichte
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In der katholischen und orthodoxen Kirche das Sakrament, bei dem ein Gläubiger einem Priester seine Sünden bekennt, um Vergebung zu erlangen.
Der Priester nahm den Gläubigen die Beichte ab.

Übertragen für ein offenes Geständnis von Fehlern oder Verfehlungen, auch außerhalb eines religiösen Kontexts.
Nach langem Zögern legte der Politiker eine öffentliche Beichte über seine Fehler ab.
„Die Beichte“ ist das Nomen zum Verb „beichten“. Wenn jemand beichtet, dann legt er eine Beichte ab.
Er wollte seine Fehler beichten.
Die religiöse Bedeutung erkennt man an Wörtern wie „Kirche“, „Priester“ oder „Sünden“. Die übertragene Bedeutung bezieht sich auf alltägliche oder öffentliche Geständnisse von Fehlern.
Er ging in die Kirche, um die Beichte abzulegen.
Im religiösen Kontext gibt es feste Verb-Kombinationen: Eine Person „legt die Beichte ab“ oder „geht zur Beichte“. Der Priester „nimmt die Beichte ab“.
Viele Gläubige gehen vor Ostern zur Beichte.
Auch in der übertragenen Bedeutung wird meist die feste Wendung „eine Beichte ablegen“ verwendet. Dies betont den ernsten oder offiziellen Charakter eines Geständnisses.
Der Angeklagte legte vor Gericht eine umfassende Beichte ab.
Beide Wörter bezeichnen das Zugeben eigener Schuld oder einer schlechten Tat. Ein Geständnis nennt die konkrete Tat meist allgemein oder in einem Ermittlungszusammenhang. Eine Beichte findet religiös vor einem Priester statt und dient dort dem Bekenntnis und der Vergebung.

Vor Ostern ging sie zur Beichte und bekannte dem Priester ihre Sünden.
Nach langen Gesprächen legte der Verdächtige bei der Polizei ein Geständnis ab.