
bejahen
Einer Sache zustimmen, sie gutheißen oder eine positive Einstellung dazu haben.
Er bejaht die neuen Reformen, weil er sie für notwendig hält.
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Einer Sache zustimmen, sie gutheißen oder eine positive Einstellung dazu haben.
Er bejaht die neuen Reformen, weil er sie für notwendig hält.

Eine Frage mit „Ja“ beantworten. Dies ist eine formellere Ausdrucksweise.
Auf die Frage, ob er anwesend war, bejahte der Zeuge.
„Bejahen“ ist ein Verb, das direkt vom Wort „ja“ abgeleitet ist. Es bedeutet wörtlich, zu etwas „Ja sagen“ oder etwas mit „Ja“ zu versehen.
Sie bejahte seine Einladung zum Abendessen.
Wie die meisten Verben mit der Vorsilbe „be-“ ist auch „bejahen“ untrennbar. Die Vorsilbe bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm verbunden.
Ich habe seine Frage sofort bejaht.
In der Bedeutung „zustimmen“ wird „bejahen“ oft mit abstrakten Konzepten verwendet, z.B. „das Leben bejahen“, „eine Veränderung bejahen“ oder „ein Prinzip bejahen“.
Er ist ein Mensch, der das Leben in all seinen Facetten bejaht.
Wenn „bejahen“ sich auf eine Frage bezieht, bedeutet es „mit Ja antworten“. Wenn es sich auf ein Konzept oder eine Idee bezieht, bedeutet es „gutheißen“ oder „positiv dazu stehen“.
Der Angeklagte bejahte die Frage, ob er am Tatort war.
Eine Frage zu „bejahen“ ist eine sehr formelle Ausdrucksweise. Man findet sie hauptsächlich in der Schriftsprache, in Protokollen, bei Gericht oder in offiziellen Berichten.
Auf Nachfrage bejahte die Ministerin die Pläne für eine Steuererhöhung.
Bestätigen erklärt eine Information für richtig oder gültig. Bejahen bedeutet dagegen, eine Frage mit Ja zu beantworten. Geht es um den Inhalt einer Aussage, passt bestätigen; steht die positive Antwort auf eine Frage im Mittelpunkt, passt das formellere bejahen.

Die Zeugin bejahte die Frage, ob sie den Mann am Bahnhof gesehen hatte.
Die Zeugin bestätigte, dass sie den Mann am Bahnhof gesehen hatte.