sich nicht beirren lassen
Sich von seinem Weg, seiner Meinung oder seinem Ziel nicht abbringen lassen, obwohl es Hindernisse oder abweichende Meinungen gibt.
Trotz der vielen Kritik ließ sie sich nicht beirren und verfolgte ihren Plan weiter.

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Sich von seinem Weg, seiner Meinung oder seinem Ziel nicht abbringen lassen, obwohl es Hindernisse oder abweichende Meinungen gibt.
Trotz der vielen Kritik ließ sie sich nicht beirren und verfolgte ihren Plan weiter.

„Beirren“ kommt vom Verb „irren“ (sich täuschen, umherirren). Die untrennbare Vorsilbe „be-“ macht es zu einem transitiven Verb: jemanden in die Irre führen oder verwirren.
Die widersprüchlichen Informationen beirrten die Ermittler.
Dieses Verb wird fast ausschließlich in der festen, verneinten Wendung „sich nicht beirren lassen“ verwendet. Diese Konstruktion mit dem Reflexivpronomen „sich“ und „lassen“ ist sehr wichtig.
Er ließ sich nicht beirren und erreichte sein Ziel.
Um die Ursache der Störung oder Ablenkung zu nennen, wird oft die Präposition „von“ mit Dativ verwendet. Das Muster lautet: sich von jemandem/etwas nicht beirren lassen.
Die Sportlerin ließ sich von den lauten Rufen des Publikums nicht beirren.
„verwirren“ und „beirren“ haben beide damit zu tun, dass jemand innerlich aus der Richtung gebracht wird. „verwirren“ bedeutet, dass jemand durcheinanderkommt und etwas nicht mehr klar versteht. „beirren“ benutzt man meistens in der festen Wendung „sich nicht beirren lassen“. Dann geht es darum, dass jemand trotz Kritik, Problemen oder anderer Meinungen bei seinem Ziel bleibt. „verwirren“ beschreibt also eher den Zustand im Kopf. „sich nicht beirren lassen“ beschreibt eher, dass man sich nicht abbringen lässt.

Lass dich von den schlechten Kommentaren nicht beirren und mach mit deinem Plan weiter.
Im Gespräch verwirren mich die vielen Preise und Angebote.