jemanden eines Besseren belehren
Jemandem aufzeigen oder beweisen, dass seine bisherige Annahme oder Meinung falsch war.
Ich dachte, die Aufgabe sei unmöglich, aber er hat mich eines Besseren belehrt.

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Jemandem aufzeigen oder beweisen, dass seine bisherige Annahme oder Meinung falsch war.
Ich dachte, die Aufgabe sei unmöglich, aber er hat mich eines Besseren belehrt.

Die Vorsilbe „be-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „lehren“ verbunden.
Er hat mich darüber belehrt, wie man die Maschine richtig bedient.
Die Redewendung „jemanden eines Besseren belehren“ erfordert den Genitiv „eines Besseren“. Die Struktur ist fest und kann nicht verändert werden.
Sie glaubte nicht, dass ich es schaffe, aber ich habe sie eines Besseren belehrt.
Wenn „belehren“ ohne den Zusatz „eines Besseren“ verwendet wird, hat es oft eine negative, leicht arrogante Bedeutung. Es impliziert, dass jemand aufdringlich oder von oben herab Ratschläge erteilt.
Bitte hör auf, mich ständig zu belehren; ich weiß, was ich tue.
Der Ausdruck „eines Besseren“ signalisiert die neutrale Bedeutung, jemandem zu zeigen, dass er falschlag. Ohne diesen Zusatz ist meist die negative, zurechtweisende Bedeutung gemeint.
Er belehrte mich eines Besseren und zeigte mir meinen Fehler.
„erklären“ und „belehren“ können beide bedeuten, dass jemand einer anderen Person etwas sagt, damit sie es versteht oder lernt. Der wichtigste Unterschied liegt im Ton. „erklären“ ist neutral und oft hilfreich. „belehren“ klingt häufig negativ, weil die Person von oben herab spricht oder jemandem zeigen will, dass er etwas falsch gemacht hat. In vielen Alltagssituationen ist „erklären“ natürlicher und freundlicher. „belehren“ passt eher, wenn der Ton streng, tadelnd oder überheblich wirkt.

Der Kollege hat mich vor allen belehrt, obwohl ich nur eine Frage gestellt habe.
Im Laden erklärt mir die Verkäuferin den Unterschied zwischen den beiden Modellen.