
der Bengel
Eine umgangssprachliche, oft leicht abfällige, aber manchmal auch liebevoll gemeinte Bezeichnung für einen ungezogenen, frechen Jungen.
Der kleine Bengel hat schon wieder die Klingel vom Nachbarn gedrückt und ist weggerannt.
Bengel
Loading your saved state.

Eine umgangssprachliche, oft leicht abfällige, aber manchmal auch liebevoll gemeinte Bezeichnung für einen ungezogenen, frechen Jungen.
Der kleine Bengel hat schon wieder die Klingel vom Nachbarn gedrückt und ist weggerannt.

Eine veraltete Bezeichnung für einen dicken Stock, Knüppel oder eine Keule.
Früher drohte der Nachtwächter den Störenfrieden mit einem schweren Bengel.
Das Wort „Bengel“ ist umgangssprachlich. Je nach Situation und Tonfall kann es leicht abfällig für einen frechen Jungen klingen, aber auch liebevoll-scherzhaft gemeint sein.
Na, du kleiner Bengel, hast du wieder nur Unsinn im Kopf?
Die Bedeutung „dicker Stock“ ist heute stark veraltet und kommt fast nur noch in historischen oder literarischen Texten vor. Im modernen Sprachgebrauch ist mit „Bengel“ fast immer ein Junge gemeint.
In dem alten Roman verteidigte sich der Held mit einem schweren Bengel.
Wenn „Bengel“ einen Jungen beschreibt, wird es oft mit Adjektiven wie „klein“, „frech“ oder „ungezogen“ kombiniert. Manchmal wird es auch als Ausruf verwendet.
Dieser freche Bengel hat mir einfach die Zunge rausgestreckt.
Knüppel und Bengel können einen dicken, kurzen Stock bezeichnen. Knüppel ist dafür das gewöhnliche heutige Wort, während Bengel in dieser Bedeutung veraltet ist und Lernenden vor allem in älteren Texten begegnen kann. Im normalen Alltag solltest du daher Knüppel verwenden.

Im alten Roman stützte der Wanderer den losen Zaunpfosten mit einem dicken Bengel ab.
Der Wanderer hob einen dicken Knüppel auf, um den losen Zaunpfosten abzustützen.