der Bengel
Eine umgangssprachliche, oft leicht abfällige, aber manchmal auch liebevoll gemeinte Bezeichnung für einen ungezogenen, frechen Jungen.
Der kleine Bengel hat schon wieder die Klingel vom Nachbarn gedrückt und ist weggerannt.

Bengel
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Eine umgangssprachliche, oft leicht abfällige, aber manchmal auch liebevoll gemeinte Bezeichnung für einen ungezogenen, frechen Jungen.
Der kleine Bengel hat schon wieder die Klingel vom Nachbarn gedrückt und ist weggerannt.

Das Wort „Bengel“ ist umgangssprachlich. Je nach Situation und Tonfall kann es leicht abfällig für einen frechen Jungen klingen, aber auch liebevoll-scherzhaft gemeint sein.
Na, du kleiner Bengel, hast du wieder nur Unsinn im Kopf?
Die Bedeutung „dicker Stock“ ist heute stark veraltet und kommt fast nur noch in historischen oder literarischen Texten vor. Im modernen Sprachgebrauch ist mit „Bengel“ fast immer ein Junge gemeint.
In dem alten Roman verteidigte sich der Held mit einem schweren Bengel.
Wenn „Bengel“ einen Jungen beschreibt, wird es oft mit Adjektiven wie „klein“, „frech“ oder „ungezogen“ kombiniert. Manchmal wird es auch als Ausruf verwendet.
Dieser freche Bengel hat mir einfach die Zunge rausgestreckt.
„der Junge“ und „der Bengel“ können beide einen männlichen Jungen meinen. „der Junge“ ist neutral und beschreibt nur Alter und Geschlecht. „der Bengel“ ist umgangssprachlich und sagt mehr über das Verhalten: Der Junge ist frech, ungezogen oder macht Unsinn. Manchmal kann „Bengel“ auch liebevoll gemeint sein, aber es bleibt nicht ganz neutral. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide für dieselbe Person verwendet werden können. Der Unterschied liegt vor allem im Ton: „Junge“ beschreibt, „Bengel“ bewertet.

Der Bengel versteckt in der Pause die Tasche seines Freundes.
Im Sommer half der Junge meinem Vater oft im Garten.