der Schlingel
Eine liebevolle oder leicht tadelnde Bezeichnung für eine Person, meist ein Kind, die frech, gerissen oder zu Streichen aufgelegt ist; ein kleiner Gauner oder Schelm.
Du kleiner Schlingel hast wohl heimlich vom Kuchen genascht!

Schlingel
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Eine liebevolle oder leicht tadelnde Bezeichnung für eine Person, meist ein Kind, die frech, gerissen oder zu Streichen aufgelegt ist; ein kleiner Gauner oder Schelm.
Du kleiner Schlingel hast wohl heimlich vom Kuchen genascht!

„Schlingel“ ist keine ernste Beleidigung, sondern eine liebevolle oder scherzhafte Bezeichnung. Der Tonfall ist entscheidend: Man sagt es meist mit einem Lächeln, oft zu Kindern oder Freunden, die einen kleinen Streich gespielt haben.
Ah, du warst das! Was für ein Schlingel!
Sehr häufig wird „Schlingel“ mit dem Adjektiv „klein“ kombiniert, auch wenn man mit einem Erwachsenen spricht. Die Formel „du kleiner Schlingel“ ist eine feste Wendung, um jemanden liebevoll-tadelnd anzusprechen.
Wer hat den letzten Keks gegessen? Du kleiner Schlingel!
Dieses Wort gehört in den informellen Sprachgebrauch, zum Beispiel innerhalb der Familie oder im Freundeskreis. In einem formellen oder beruflichen Kontext wäre es unpassend.
Mein Neffe ist ein echter Schlingel, er hat immer neue Ideen für Streiche.
„das Luder“ und „der Schlingel“ können beide eine freche oder gerissene Person bezeichnen, oft ein Kind. „Schlingel“ klingt meist liebevoll oder nur leicht tadelnd. Man benutzt es, wenn jemand einen kleinen Streich macht, aber nicht wirklich böse ist. „Luder“ kann in dieser scherzhaften Bedeutung ähnlich sein, wirkt aber umgangssprachlicher und manchmal etwas stärker. Außerdem hat „Luder“ auch beleidigende Bedeutungen, die „Schlingel“ nicht hat. Für ein freches Kind ist „Schlingel“ oft die freundlichere und eindeutigere Wahl.

Der kleine Schlingel versteckt sich in der Küche, um seine Schwester zu erschrecken.
Mein Vater nennt die Katze ein Luder, weil sie immer die Tür öffnet.