benützen
Etwas für einen bestimmten Zweck gebrauchen oder verwenden. Es ist eine Variante von „benutzen“ und wird vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verwendet.
Darf ich kurz Ihren Stift benützen?

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Etwas für einen bestimmten Zweck gebrauchen oder verwenden. Es ist eine Variante von „benutzen“ und wird vor allem in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verwendet.
Darf ich kurz Ihren Stift benützen?

Das Verb „benützen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er hat für seine Recherche die Bibliothek benützt.
„Benützen“ braucht immer ein Objekt im Akkusativ. Man fragt: Wen oder was benütze ich?
Welchen Eingang sollen wir benützen?
Dieses Verb ist charakteristisch für den Sprachgebrauch in Österreich, der Schweiz und Süddeutschland. In anderen Regionen Deutschlands hört man es seltener.
In Wien fragt man oft: „Kann ich kurz Ihre Toilette benützen?“
Das Wort ist eng mit „der Nutzen“ (der Vorteil, der Gebrauch) und „nützlich“ (hilfreich) verwandt. Alle diese Wörter haben mit dem Konzept des Gebrauchens zu tun.
Es ist nützlich, ein Wörterbuch zu benützen.
„nutzen“ und „benützen“ können beide heißen, dass man etwas für einen Zweck verwendet. Deshalb sind sie leicht zu verwechseln. „benützen“ ist eine Variante von „benutzen“ und wird besonders in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verwendet. „nutzen“ ist allgemeiner und kann auch Chancen, Zeit oder Vorteile meinen. Bei konkreten Dingen wie einem Computer oder einem Bus können beide passen. Bei abstrakten Dingen wie einer Gelegenheit klingt „nutzen“ natürlicher.

In Österreich benützen viele Menschen das Wort „benützen“ ganz normal im Alltag.
Die Kundin hat die Beratung genutzt, um das passende Gerät zu finden.