
bereden
Etwas mit einer oder mehreren Personen besprechen, um eine Entscheidung zu treffen, Informationen auszutauschen oder ein Problem zu lösen.
Lass uns das morgen in Ruhe bei einer Tasse Kaffee bereden.
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Etwas mit einer oder mehreren Personen besprechen, um eine Entscheidung zu treffen, Informationen auszutauschen oder ein Problem zu lösen.
Lass uns das morgen in Ruhe bei einer Tasse Kaffee bereden.

Jemanden durch Zureden dazu bringen, etwas zu tun oder zu glauben; überreden.
Er hat mich beredet, mit ihm auf das Konzert zu gehen, obwohl ich eigentlich keine Zeit hatte.

Miteinander sprechen, um sich abzustimmen, gemeinsam etwas zu planen oder eine Übereinkunft zu erzielen.
Die Minister berieten sich stundenlang über das neue Gesetz.
„Bereden“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Konjugationsformen und Satzstellungen fest mit dem Verb „reden“ verbunden.
Wir haben das Problem gestern lange beredet.
Die Vorsilbe „be-“ macht das Verb transitiv, es braucht also ein direktes Akkusativobjekt. Man sagt „über ein Thema reden“, aber „ein Thema bereden“.
Wir müssen deine Zukunftspläne bald bereden.
Die Bedeutung erkennst du oft an der Satzstruktur. „Etwas bereden“ bedeutet diskutieren. „Jemanden bereden“ bedeutet überreden. „Sich bereden“ bedeutet sich absprechen.
Wir haben die Details des Vertrags beredet.
In der Bedeutung „überreden“ folgt oft eine Infinitivkonstruktion mit „zu“. Die Struktur ist: jemanden bereden, etwas zu tun.
Ich ließ mich bereden, noch ein Stück Kuchen zu essen.
Beide Wörter können ein Gespräch über ein Thema bezeichnen. Bei reden wird das Thema gewöhnlich mit über angeschlossen; bei bereden steht es direkt als Akkusativobjekt und oft geht es darum, gemeinsam eine Frage zu klären.

Wir bereden heute das Problem mit dem neuen Plan.
Wir reden heute über das Problem mit dem neuen Plan.