
beschämen
Bei jemandem ein Gefühl der Scham oder Verlegenheit hervorrufen. Oft geschieht dies unbeabsichtigt durch eigenes vorbildliches oder überlegenes Verhalten.
Seine Großzügigkeit beschämte mich, weil ich selbst so geizig gewesen war.
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Bei jemandem ein Gefühl der Scham oder Verlegenheit hervorrufen. Oft geschieht dies unbeabsichtigt durch eigenes vorbildliches oder überlegenes Verhalten.
Seine Großzügigkeit beschämte mich, weil ich selbst so geizig gewesen war.
Das Verb „beschämen“ ist vom Nomen „die Scham“ abgeleitet. Die Vorsilbe „be-“ verwandelt das Gefühl (Scham) in eine Handlung: bei jemand anderem dieses Gefühl auszulösen.
Sein Fleiß beschämte die fauleren Kollegen.
„Beschämen“ ist ein transitives Verb. Die Person, die das Gefühl der Scham empfindet, steht immer im Akkusativ.
Deine unerwartete Hilfe hat mich tief beschämt.
Oft wird das Gefühl des Beschämens durch eine positive oder vorbildliche Handlung ausgelöst. Der Grund wird häufig mit der Präposition „durch“ eingeleitet.
Er beschämte die anderen durch seine Ehrlichkeit.
Blamieren und beschämen können beide eine peinliche Situation vor anderen beschreiben. Blamieren betont, dass jemand bloßgestellt oder lächerlich gemacht wird und dadurch Ansehen verliert. Beschämen hebt dagegen das Gefühl von Scham oder Verlegenheit hervor, das auch unbeabsichtigt entstehen kann.

Sein besseres Ergebnis beschämte sie vor dem ganzen Team, obwohl er nichts sagen wollte.
Der Kollege blamierte sie vor dem ganzen Team mit seinem spöttischen Kommentar.