
beschimpfen
Jemanden mit beleidigenden, herabwürdigenden oder ausfälligen Worten angreifen.
Der Autofahrer stieg aus und beschimpfte den Radfahrer wüst.
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Jemanden mit beleidigenden, herabwürdigenden oder ausfälligen Worten angreifen.
Der Autofahrer stieg aus und beschimpfte den Radfahrer wüst.
„Beschimpfen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ macht das Verb „schimpfen“ transitiv, das heißt, die Handlung richtet sich direkt auf eine Person oder Sache im Akkusativ.
Er hat den Schiedsrichter nach dem Spiel wütend beschimpft.
Um die genaue Beleidigung zu nennen, wird oft die Konstruktion „jemanden als etwas beschimpfen“ verwendet. Damit kann man das Schimpfwort direkt in den Satz einbauen.
Sie beschimpfte ihn als Lügner und Feigling.
Die Intensität des Beschimpfens wird häufig durch Adverbien verdeutlicht. Typische Kombinationen sind „jemanden wüst beschimpfen“, „aufs Übelste beschimpfen“ oder „öffentlich beschimpfen“.
Die Demonstranten beschimpften die Politiker aufs Übelste.
Beleidigen ist breiter und umfasst abfällige Worte sowie respektloses Verhalten. Beschimpfen bezeichnet dagegen einen direkten Angriff mit beleidigenden oder ausfälligen Worten. Bei groben Schmähworten passt deshalb beschimpfen besonders gut; bei einer anderen respektlosen Handlung passt beleidigen.

Mit groben Schimpfwörtern beschimpfte der Mann seine Nachbarin.
Mit einer abfälligen Geste beleidigte der Mann seine Nachbarin.