
beleidigen
Jemanden durch abfällige Worte oder respektloses Verhalten absichtlich verletzen oder in seiner Ehre kränken.
Er hat sie mit seinen unüberlegten Worten tief beleidigt.
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Jemanden durch abfällige Worte oder respektloses Verhalten absichtlich verletzen oder in seiner Ehre kränken.
Er hat sie mit seinen unüberlegten Worten tief beleidigt.

Figurativ: Wenn etwas von so schlechter Qualität ist, dass es als eine Zumutung oder Kränkung für den Verstand, den Geschmack oder die Intelligenz empfunden wird.
Dieser Film ist so schlecht, er beleidigt die Intelligenz des Zuschauers.
Das Verb „beleidigen“ enthält das Wort „Leid“. Es bedeutet wörtlich, jemandem Leid zuzufügen, indem man seine Gefühle oder seine Ehre verletzt.
Seine Worte haben ihr großes Leid zugefügt.
„Beleidigen“ ist ein transitives Verb, das immer ein Akkusativobjekt benötigt. Die Person, die beleidigt wird, steht also immer im Akkusativ.
Warum hast du ihn beleidigt?
Um den Zustand des Beleidigtseins auszudrücken, verwendet man oft die Adjektivform „beleidigt sein“ oder die reflexive Wendung „sich beleidigt fühlen“.
Nach dem Streit war sie tagelang beleidigt.
In der figurativen Bedeutung wird das Verb oft mit abstrakten Nomen wie „Intelligenz“, „Geschmack“ oder „Auge“ kombiniert.
Die schlechte Bildqualität beleidigt das Auge.
Verletzen und beleidigen können beide eine Kränkung durch Worte oder Verhalten ausdrücken. Beleidigen betont den absichtlichen, respektlosen Angriff auf die Ehre einer Person. Verletzen richtet den Blick stärker auf die emotionale Wirkung, die auch ohne klare Absicht entstehen kann.

Mit seiner absichtlich respektlosen Bemerkung beleidigte Paul seine Kollegin.
Mit seiner unbedachten Bemerkung verletzte Paul seine Kollegin.