beleidigen
Jemanden durch abfällige Worte oder respektloses Verhalten absichtlich verletzen oder in seiner Ehre kränken.
Er hat sie mit seinen unüberlegten Worten tief beleidigt.

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Jemanden durch abfällige Worte oder respektloses Verhalten absichtlich verletzen oder in seiner Ehre kränken.
Er hat sie mit seinen unüberlegten Worten tief beleidigt.

Das Verb „beleidigen“ enthält das Wort „Leid“. Es bedeutet wörtlich, jemandem Leid zuzufügen, indem man seine Gefühle oder seine Ehre verletzt.
Seine Worte haben ihr großes Leid zugefügt.
„Beleidigen“ ist ein transitives Verb, das immer ein Akkusativobjekt benötigt. Die Person, die beleidigt wird, steht also immer im Akkusativ.
Warum hast du ihn beleidigt?
Um den Zustand des Beleidigtseins auszudrücken, verwendet man oft die Adjektivform „beleidigt sein“ oder die reflexive Wendung „sich beleidigt fühlen“.
Nach dem Streit war sie tagelang beleidigt.
In der figurativen Bedeutung wird das Verb oft mit abstrakten Nomen wie „Intelligenz“, „Geschmack“ oder „Auge“ kombiniert.
Die schlechte Bildqualität beleidigt das Auge.
„jemandem zu nahe treten“ und „beleidigen“ können beide bedeuten, dass man eine Person verletzt. „beleidigen“ ist direkter und oft stärker: Jemand sagt oder tut etwas Respektloses und kränkt die andere Person. „jemandem zu nahe treten“ kann auch durch eine Frage, Bemerkung oder Handlung passieren, die zu persönlich ist. Es muss nicht immer absichtlich sein. Wenn es um klare respektlose Worte geht, passt „beleidigen“ besser. Wenn jemand eine Grenze oder Privatsphäre verletzt, klingt „zu nahe treten“ natürlicher.

In der Pause beleidigte der Mitarbeiter seinen Kollegen vor dem ganzen Team.
Mit seiner Frage nach dem Gehalt ist er ihr zu nahe getreten.