
sich beschweren
Seinen Unmut oder seine Unzufriedenheit über etwas oder jemanden äußern, oft bei einer zuständigen Person oder Stelle.
Die Anwohner beschwerten sich bei der Stadt über den lauten Baulärm in der Nacht.
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Seinen Unmut oder seine Unzufriedenheit über etwas oder jemanden äußern, oft bei einer zuständigen Person oder Stelle.
Die Anwohner beschwerten sich bei der Stadt über den lauten Baulärm in der Nacht.

Etwas mit einem Gewicht versehen, damit es nicht verrutscht, wegfliegt oder sich bewegt.
Er beschwerte die Picknickdecke an den Ecken mit Steinen.
Beide Bedeutungen leiten sich vom Adjektiv „schwer“ ab. „Etwas beschweren“ bedeutet wörtlich, es „schwer machen“. „Sich beschweren“ ist bildlich: Ein Problem ist eine Last, die „schwer“ wiegt, und man äußert seinen Unmut darüber.
Die schweren Kisten beschweren den kleinen Wagen zu sehr.
Die Bedeutung hängt davon ab, ob das Verb reflexiv ist oder nicht. „Sich beschweren“ bedeutet immer „klagen“ oder „reklamieren“. Ohne „sich“ bedeutet „beschweren“ immer „etwas mit einem Gewicht belasten“.
Der Gast will sich über das kalte Essen beschweren.
Beim Beschweren verwendet man zwei wichtige Präpositionen: Man beschwert sich „über“ etwas (Akkusativ) und „bei“ jemandem (Dativ).
Er hat sich bei seinem Chef über die vielen Überstunden beschwert.
Wenn man etwas beschwert, wird das Gewicht oft mit der Präposition „mit“ eingeführt. Die Struktur ist: Akkusativobjekt + mit + Dativobjekt.
Sie beschwerte die Papiere auf dem Schreibtisch mit einem Buch.
Belasten und beschweren können beide mit einem Gewicht zu tun haben. Belasten beschreibt allgemeiner, dass etwas einer Sache eine Last auferlegt; beschweren betont stärker, dass man gezielt ein Gewicht darauflegt, damit es nicht verrutscht oder wegfliegt. Wähle das Wort nach dieser Absicht.

Wir beschwerten die Plane mit Steinen, damit sie im Wind nicht wegflog.
Der schwere Schnee belastet das Dach des alten Hauses.