meckern
Sich umgangssprachlich auf nörgelnde oder unzufriedene Weise über etwas beschweren.
Anstatt zu helfen, meckert er nur über die viele Arbeit.

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Sich umgangssprachlich auf nörgelnde oder unzufriedene Weise über etwas beschweren.
Anstatt zu helfen, meckert er nur über die viele Arbeit.

Die Bedeutung hängt vom Subjekt ab. Wenn eine Person „meckert“, beschwert sie sich. Wenn eine Ziege „meckert“, macht sie ihr typisches Geräusch.
Mein Nachbar meckert ständig über den Lärm.
Wenn man sich über etwas beschwert, verwendet man „meckern“ mit der Präposition „über“ und dem Akkusativ.
Sie meckert immer über das Essen in der Kantine.
Das Wort „meckern“ im Sinne von „sich beschweren“ ist umgangssprachlich. Es klingt nörgelnd und ist für formelle Situationen oder eine höfliche Beschwerde unpassend.
Hör auf zu meckern und hilf mir lieber!
In der Bedeutung des Ziegen-Geräuschs ist „meckern“ ein lautmalerisches Wort (Onomatopoetikum). Der Klang des Wortes imitiert das Geräusch, das es beschreibt.
Auf dem Bauernhof konnte man die Ziegen laut meckern hören.
„kritisieren“ und „meckern“ können beide bedeuten, dass jemand mit etwas nicht zufrieden ist. „kritisieren“ ist neutraler und kann sachlich sein: Man nennt konkrete Fehler oder Probleme. „meckern“ ist umgangssprachlich und klingt oft nörgelnd oder unzufrieden, manchmal ohne gute Begründung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide negative Reaktionen ausdrücken. Wenn jemand ernsthaft und mit Gründen über ein Problem spricht, passt „kritisieren“ besser. Wenn jemand sich beschwert und dabei eher schlecht gelaunt klingt, ist „meckern“ natürlicher.

Luis meckert, weil die Hausaufgaben heute besonders lang sind.
Die Mitarbeiter kritisieren die neuen Arbeitszeiten, weil sie für Familien schwierig sind.