
besoffen
Ein umgangssprachlicher, oft abwertender Ausdruck für den Zustand, stark betrunken zu sein.
Nach der Party waren einige Gäste total besoffen.
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Ein umgangssprachlicher, oft abwertender Ausdruck für den Zustand, stark betrunken zu sein.
Nach der Party waren einige Gäste total besoffen.

Im übertragenen Sinn von einem starken Gefühl wie Glück, Liebe oder Erfolg überwältigt und berauscht sein.
Er war besoffen vor Glück, als er die Zusage für den Job bekam.
„Besoffen“ ist das Partizip II des reflexiven Verbs „sich besaufen“. Das Basisverb „saufen“ ist eine umgangssprachliche und oft abwertende Bezeichnung für übermäßiges Trinken, was den negativen Ton von „besoffen“ erklärt.
Er hat sich auf der Feier gestern Abend richtig besoffen.
Dieses Wort gehört klar zur Umgangssprache. Es ist ein sehr direkter Ausdruck und kann je nach Situation und Gesprächspartner unhöflich oder abwertend klingen.
Der Mann in der Bar war so besoffen, dass er kaum noch stehen konnte.
Um einen sehr hohen Grad an Betrunkenheit auszudrücken, wird „besoffen“ oft mit verstärkenden Wörtern kombiniert. Typisch sind „total besoffen“ oder „sturzbesoffen“.
Nach der Siegesfeier war die halbe Mannschaft sturzbesoffen.
In der übertragenen Bedeutung wird „besoffen“ mit der Präposition „vor“ und einem Gefühl im Dativ kombiniert. Es beschreibt, dass jemand von einem Gefühl völlig überwältigt ist.
Sie war nach dem Sieg ihrer Mannschaft besoffen vor Freude.
Blau und besoffen sind umgangssprachliche Wörter für einen Zustand nach Alkoholkonsum. Besoffen klingt jedoch derber, oft abwertend und meist nach starkem Betrunkensein, während blau auch einen weniger starken Rausch bezeichnen kann. Für eine lockere, weniger harte Aussage passt eher blau.

Nach der ganzen Nacht war er völlig besoffen.
Nach zwei Bieren war er schon blau.