tüte
Ein umgangssprachliches Adjektiv, das bedeutet, betrunken oder von Drogen berauscht zu sein.
Nach der Party waren einige Gäste ganz schön tüte.

Tüte
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Ein umgangssprachliches Adjektiv, das bedeutet, betrunken oder von Drogen berauscht zu sein.
Nach der Party waren einige Gäste ganz schön tüte.

Das Adjektiv „tüte“ wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, also nach Verben wie „sein“ oder „werden“. Eine attributive Verwendung vor einem Nomen (z.B. „ein tüter Gast“) ist unüblich und klingt unnatürlich.
Sei vorsichtig, nach drei Bier ist er immer etwas tüte.
Dieses Wort ist reine Umgangssprache und sollte nur in sehr informellen Situationen mit Freunden oder Bekannten verwendet werden. In formellen oder beruflichen Kontexten ist es unpassend.
Sag das nicht im Büro, 'tüte' ist wirklich nur Umgangssprache.
„Tüte“ wird oft mit Adverbien verstärkt, um den Grad der Berauschung zu beschreiben. Typische Kombinationen sind „ziemlich tüte“, „ganz schön tüte“ oder „total tüte“.
Er war gestern Abend auf der Feier ziemlich tüte.
„voll“ und „tüte“ können beide umgangssprachlich bedeuten, dass jemand stark betrunken oder berauscht ist. „voll“ ist dabei sehr verbreitet und kann auch viele andere Bedeutungen haben, zum Beispiel „gefüllt“. „tüte“ ist stärker umgangssprachlich und klingt lockerer oder derber; man sagt oft „tüte sein“. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide in Gesprächen über Alkohol passen. Wichtig ist: „voll“ versteht man nur im passenden Kontext als betrunken, „tüte“ meint in dieser Verwendung fast immer einen Rauschzustand.

Nach zwei weiteren Drinks war Paul völlig tüte und wollte nur noch schlafen.
Nach der Feier war Max so voll, dass er ein Taxi nach Hause nehmen musste.