bestärken
Jemandem Mut machen und seine Überzeugung, Meinung oder Entscheidung festigen.
Das positive Feedback hat mich darin bestärkt, mit dem Projekt weiterzumachen.

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Jemandem Mut machen und seine Überzeugung, Meinung oder Entscheidung festigen.
Das positive Feedback hat mich darin bestärkt, mit dem Projekt weiterzumachen.

Das Verb setzt sich aus der untrennbaren Vorsilbe „be-“ und dem Verb „stärken“ zusammen. Die Vorsilbe „be-“ macht hier aus „stärken“ ein Verb, das immer ein direktes Objekt im Akkusativ benötigt.
Ihre Worte haben mich sehr bestärkt.
Eine sehr typische Konstruktion ist „jemanden (Akkusativ) in etwas (Dativ) bestärken“. Das Dativobjekt beschreibt dabei die Meinung, Entscheidung oder das Gefühl, das gefestigt wird.
Ich möchte dich in deiner Entscheidung bestärken.
Der Kontext verrät die genaue Bedeutung: Wenn das Objekt eine Person ist, bedeutet „bestärken“ meist „ermutigen“. Wenn das Subjekt oder Objekt eine abstrakte Sache wie „Beweis“ oder „Verdacht“ ist, bedeutet es „untermauern“ oder „verstärken“.
Ihre Freunde bestärkten sie, sich für den Job zu bewerben.
In der Bedeutung „verstärken“ sind die Subjekte oft abstrakte Nomen wie „Indizien“, „Beweise“, „Ergebnisse“ oder „Erfahrungen“.
Die neuen Beweise bestärken den Verdacht gegen den Angeklagten.
„unterstützen“ und „bestärken“ können beide mit Hilfe oder Zustimmung zu tun haben. „unterstützen“ meint Hilfe in einem breiten Sinn, zum Beispiel praktisch, finanziell oder durch Zustimmung zu einer Idee. „bestärken“ meint eher, dass jemand in seiner Meinung, Entscheidung oder seinem Gefühl sicherer wird. Außerdem kann etwas einen Verdacht oder eine Annahme bestärken. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide positiv auf eine Person oder Meinung wirken können. Wenn es um konkrete Hilfe geht, ist „unterstützen“ natürlicher. Wenn jemand mehr Mut oder Sicherheit bekommt, passt „bestärken“ besser.

Das Lob der Chefin bestärkt Anna in ihrer Entscheidung.
Lukas unterstützt seinen Bruder beim Lernen für die Prüfung.