
bestärken
Jemandem Mut machen und seine Überzeugung, Meinung oder Entscheidung festigen.
Das positive Feedback hat mich darin bestärkt, mit dem Projekt weiterzumachen.
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Jemandem Mut machen und seine Überzeugung, Meinung oder Entscheidung festigen.
Das positive Feedback hat mich darin bestärkt, mit dem Projekt weiterzumachen.

Einen Verdacht, eine Annahme oder eine Tendenz stärker oder wahrscheinlicher machen.
Die neuen Indizien bestärken den Verdacht der Ermittler.
Das Verb setzt sich aus der untrennbaren Vorsilbe „be-“ und dem Verb „stärken“ zusammen. Die Vorsilbe „be-“ macht hier aus „stärken“ ein Verb, das immer ein direktes Objekt im Akkusativ benötigt.
Ihre Worte haben mich sehr bestärkt.
Eine sehr typische Konstruktion ist „jemanden (Akkusativ) in etwas (Dativ) bestärken“. Das Dativobjekt beschreibt dabei die Meinung, Entscheidung oder das Gefühl, das gefestigt wird.
Ich möchte dich in deiner Entscheidung bestärken.
Der Kontext verrät die genaue Bedeutung: Wenn das Objekt eine Person ist, bedeutet „bestärken“ meist „ermutigen“. Wenn das Subjekt oder Objekt eine abstrakte Sache wie „Beweis“ oder „Verdacht“ ist, bedeutet es „untermauern“ oder „verstärken“.
Ihre Freunde bestärkten sie, sich für den Job zu bewerben.
In der Bedeutung „verstärken“ sind die Subjekte oft abstrakte Nomen wie „Indizien“, „Beweise“, „Ergebnisse“ oder „Erfahrungen“.
Die neuen Beweise bestärken den Verdacht gegen den Angeklagten.
Bestätigen und bestärken können beide im Zusammenhang mit einer Meinung oder einem Eindruck stehen. Bestätigen lässt die Einschätzung als zutreffend erscheinen, bestärken gibt der Person mehr Sicherheit in ihrer Haltung. Bei überzeugenden Anzeichen passt bestätigen, bei persönlicher Ermutigung eher bestärken.

Meine Freundin bestärkte mich in meinem Entschluss, heute zu Hause zu bleiben.
Die ruhigen Straßen bestätigten meinen Eindruck, dass heute wenig los war.