
stärken
Jemanden oder etwas kräftiger, widerstandsfähiger oder einflussreicher machen.
Regelmäßiger Sport stärkt das Immunsystem.
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Jemanden oder etwas kräftiger, widerstandsfähiger oder einflussreicher machen.
Regelmäßiger Sport stärkt das Immunsystem.

Sich durch Essen und Trinken wieder zu Kräften bringen.
Nach der langen Wanderung müssen wir uns erst einmal in der Hütte stärken.

Wäsche (z.B. Hemdkragen) mit Stärke behandeln, damit sie steif und formstabil wird.
Früher war es üblich, die Kragen von Oberhemden zu stärken.
Das Verb „stärken“ leitet sich direkt vom Adjektiv „stark“ ab. Es bedeutet, etwas oder jemanden „stark zu machen“.
Diese Erfahrung hat seinen Charakter gestärkt.
„Stärken“ wird oft mit abstrakten Konzepten oder Körperteilen verwendet, zum Beispiel „das Selbstvertrauen stärken“, „die Wirtschaft stärken“, „die Muskeln stärken“ oder „jemandem den Rücken stärken“.
Gezielte Übungen können die Rückenmuskulatur stärken.
Die reflexive Form „sich stärken“ bedeutet, durch Essen und Trinken wieder zu Kräften zu kommen. Oft folgt die Präposition „mit“ und das jeweilige Lebensmittel im Dativ.
Vor dem Wettkampf stärkte sich der Athlet mit Nudeln.
Die Bedeutung „Wäsche steif machen“ ist sehr spezifisch und heute eher selten. Man findet sie im Kontext von Hausarbeit, oft in Bezug auf Hemdkragen oder Tischdecken.
Meine Großmutter hat ihre Tischdecken immer gestärkt.
Nach einer Krankheit können aufbauen und stärken beide positiv gemeint sein. Aufbauen betont, dass jemand durch Trost und Ermutigung wieder inneren Halt gewinnt, während stärken jemanden kräftiger oder widerstandsfähiger macht. Für seelische Unterstützung passt aufbauen, für mehr Kraft oder Widerstandskraft eher stärken.

Nach der Krankheit stärkt das tägliche Training langsam seine Muskeln.
Nach der Krankheit baut die Familie ihn mit viel Zuspruch wieder auf.