
betrauen
Einer Person offiziell eine verantwortungsvolle Aufgabe, ein Amt oder eine Pflicht übertragen. Die Konstruktion lautet: jemanden mit etwas betrauen.
Die erfahrene Managerin wurde mit der Leitung des wichtigen Projekts betraut.
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Einer Person offiziell eine verantwortungsvolle Aufgabe, ein Amt oder eine Pflicht übertragen. Die Konstruktion lautet: jemanden mit etwas betrauen.
Die erfahrene Managerin wurde mit der Leitung des wichtigen Projekts betraut.
Das Verb besteht aus der Vorsilbe „be-“ und dem Verb „trauen“ (vertrauen). „Jemanden mit etwas betrauen“ bedeutet also wörtlich, jemandem eine Aufgabe zu geben, weil man ihm vertraut.
Ich kann dich mit dieser Aufgabe betrauen, weil ich dir vertraue.
Das Verb erfordert eine feste Struktur: Man betraut jemanden (Akkusativ) mit etwas (Dativ). Die Person ist das direkte Objekt und die Aufgabe wird mit der Präposition „mit“ angeschlossen.
Der Chef betraute den neuen Mitarbeiter mit der Organisation des Events.
Sehr oft wird dieses Verb im Passiv verwendet, um die Person zu betonen, die eine Aufgabe erhält. Die Struktur lautet dann: Jemand wird mit etwas betraut.
Sie wurde mit der Aufgabe betraut, die Finanzen zu prüfen.
„Betrauen“ ist ein formelles Wort. Es wird für wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben, Ämter oder Pflichten in einem beruflichen oder offiziellen Kontext verwendet.
Die Kommission wurde mit der Untersuchung des Vorfalls betraut.
Beide Verben passen, wenn eine verantwortungsvolle Aufgabe weitergegeben wird. „Übertragen“ stellt die Aufgabe, das Amt oder die Verantwortung als weitergegebenen Gegenstand dar, während „betrauen“ die Person hervorhebt, die offiziell damit beauftragt wird. Nutze „betrauen“ besonders bei einer offiziellen Beauftragung mit „jemanden mit etwas betrauen“.

Die Direktorin betraute ihn mit der Leitung des neuen Projekts.
Die Direktorin übertrug ihm die Verantwortung für das neue Projekt.