beauftragen
Einer Person oder einer Firma einen offiziellen Auftrag oder eine Aufgabe erteilen.
Wir haben einen Architekten damit beauftragt, das neue Haus zu planen.

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Einer Person oder einer Firma einen offiziellen Auftrag oder eine Aufgabe erteilen.
Wir haben einen Architekten damit beauftragt, das neue Haus zu planen.

„Beauftragen“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm „auftragen“ verbunden.
Sie beauftragte einen Maler mit der Renovierung ihrer Wohnung.
Das Verb „beauftragen“ leitet sich vom Nomen „der Auftrag“ ab. Jemanden zu beauftragen bedeutet, dieser Person einen Auftrag zu geben.
Der Auftrag lautet, die Webseite bis Ende des Monats fertigzustellen.
Es gibt zwei typische Satzkonstruktionen: Man kann jemanden (Akkusativ) „mit etwas“ (Dativ) beauftragen oder jemanden (Akkusativ) beauftragen, „etwas zu tun“ (Infinitiv mit zu).
Ich habe eine Firma mit der Reinigung beauftragt.
Das Akkusativobjekt ist typischerweise eine Person oder Firma, die eine Dienstleistung erbringt, zum Beispiel „einen Anwalt“, „einen Handwerker“ oder „eine Agentur“ beauftragen.
Für die Reparatur müssen wir einen Spezialisten beauftragen.
„lassen“ und „beauftragen“ können beide bedeuten, dass man nicht selbst etwas macht, sondern eine andere Person es tun soll. „lassen“ ist allgemeiner und im Alltag sehr häufig: Man lässt das Auto reparieren oder die Haare schneiden. „beauftragen“ klingt offizieller und genauer. Man gibt einer Person oder Firma einen Auftrag, oft gegen Geld oder mit klarer Aufgabe. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen jemand anderes handelt. Wenn es nur darum geht, dass jemand etwas für einen macht, passt oft „lassen“. Wenn ein offizieller Auftrag gemeint ist, passt „beauftragen“ besser.

Die Firma beauftragt einen Handwerker mit der Reparatur.
Wir lassen die Heizung morgen reparieren.