
beurlauben
Jemandem offiziell erlauben, für eine bestimmte Zeit nicht zur Arbeit, zur Schule oder zum Dienst zu erscheinen, zum Beispiel für einen Urlaub oder eine Weiterbildung.
Der Mitarbeiter wurde für eine Fortbildung für sechs Monate beurlaubt.
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Jemandem offiziell erlauben, für eine bestimmte Zeit nicht zur Arbeit, zur Schule oder zum Dienst zu erscheinen, zum Beispiel für einen Urlaub oder eine Weiterbildung.
Der Mitarbeiter wurde für eine Fortbildung für sechs Monate beurlaubt.

Jemanden vorläufig von seinen dienstlichen Aufgaben entbinden, oft im Zusammenhang mit einem Disziplinarverfahren oder einer Untersuchung. Dies hat einen negativen Charakter.
Der Beamte wurde wegen des Korruptionsverdachts sofort beurlaubt.
Das Verb leitet sich vom Nomen „der Urlaub“ ab. Die untrennbare Vorsilbe „be-“ verwandelt das Nomen in ein transitives Verb, das bedeutet „jemandem Urlaub gewähren“.
Die Firma beurlaubt ihre Mitarbeiter für soziale Projekte.
Das Verb wird sehr häufig im Passiv verwendet. Dabei steht die Person, die beurlaubt wird, im Subjekt des Satzes. Dies betont die Person und nicht den, der die Beurlaubung ausspricht.
Sie wurde für die Pflege ihrer Mutter für zwei Wochen beurlaubt.
Der Kontext entscheidet über die positive oder negative Bedeutung. Positive Gründe werden oft mit „für“ oder „wegen“ genannt (z.B. „für eine Weiterbildung“). Eine negative Suspendierung wird oft durch Wörter wie „sofort“, „bis auf Weiteres“ oder „wegen eines Verdachts“ signalisiert.
Er wurde auf eigenen Wunsch für ein Jahr beurlaubt.
Die negative Bedeutung „suspendieren“ wird vor allem in formellen, offiziellen und juristischen Kontexten verwendet. Sie betrifft oft Personen in öffentlichen Ämtern oder verantwortungsvollen Positionen.
Die Schulleiterin wurde bis zum Abschluss der Untersuchung beurlaubt.
Entlassen und beurlauben können beide bedeuten, dass jemand vorübergehend nicht weiter teilnimmt. Entlassen beendet jedoch meist eine Unterrichtsstunde oder Veranstaltung für eine Gruppe, während beurlauben eine bestimmte Abwesenheit für eine festgelegte Zeit erlaubt. Für das Ende jetzt passt entlassen, für eine geplante Pause beurlauben.

Die Schulleitung beurlaubte die Schülerin für zwei Wochen.
Nach der letzten Aufgabe entließ die Lehrerin die Klasse.