bleich
Beschreibt eine sehr helle, blasse Gesichtsfarbe, oft als Folge von Schreck, Krankheit oder Angst.
Er wurde bleich vor Schreck, als er die Nachricht hörte.

Loading your saved state.
Beschreibt eine sehr helle, blasse Gesichtsfarbe, oft als Folge von Schreck, Krankheit oder Angst.
Er wurde bleich vor Schreck, als er die Nachricht hörte.

Das Adjektiv „bleich“ gehört zur Wortfamilie um „bleichen“ (to bleach). Alle Wörter dieser Familie haben mit dem Verlust von Farbe zu tun. Das hilft, die Grundbedeutung „farblos“ oder „blass“ zu verstehen.
Die Sonne hat das alte Foto über die Jahre gebleicht.
Wenn „bleich“ eine Person beschreibt, wird es oft mit den Verben „werden“ oder „sein“ verwendet. Die Ursache für die Blässe wird häufig mit der Präposition „vor“ + Dativ ausgedrückt.
Sie wurde ganz bleich vor Angst, als sie das Geräusch hörte.
In der Bedeutung „schwach“ oder „verblasst“ beschreibt „bleich“ oft Lichtquellen oder Farben. Typische Kombinationen sind „das bleiche Mondlicht“, „ein bleicher Himmel“ oder „bleiche Farben“.
Durch das Fenster fiel nur das bleiche Licht einer Straßenlaterne.
„weiß“ und „bleich“ können beide ein sehr helles, farbloses Gesicht beschreiben. „weiß“ wirkt dabei sehr direkt und oft stark: Jemand wird weiß im Gesicht, weil er erschrickt oder sich plötzlich schlecht fühlt. „bleich“ bedeutet ebenfalls sehr blass, klingt aber etwas beschreibender und oft etwas ernster oder literarischer. Beide passen bei Angst, Krankheit oder Schreck. Im normalen Gespräch sagt man auch oft „blass“; „bleich“ macht den Eindruck meist stärker.

Nach der langen Nacht saß Maria bleich am Küchentisch.
Beim Arzt wurde mein Bruder plötzlich weiß im Gesicht.