blass
Eine helle, farblose Gesichtsfarbe habend, oft als Zeichen von Krankheit, Angst oder Schock.
Sie wurde ganz blass, als sie die schlechte Nachricht hörte.

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Eine helle, farblose Gesichtsfarbe habend, oft als Zeichen von Krankheit, Angst oder Schock.
Sie wurde ganz blass, als sie die schlechte Nachricht hörte.

Die Bedeutung von „blass“ erkennst du am Kontext. Bezieht es sich auf eine Person, geht es um die Gesichtsfarbe (oft durch Krankheit oder Schock). Bezieht es sich auf einen Gegenstand oder Licht, geht es um eine schwache Farbe. In Verbindung mit abstrakten Nomen wie „Erinnerung“ ist es im übertragenen Sinn gemeint.
Nach der langen Nacht sah er müde und blass aus.
Um den Prozess des Blasswerdens auszudrücken, wird oft die Kombination mit dem Verb „werden“ benutzt. Dies beschreibt eine plötzliche Veränderung der Gesichtsfarbe, meist durch Schock, Angst oder Krankheit.
Als sie die Spinne sah, wurde sie ganz blass im Gesicht.
Eine häufige Redewendung ist „blass um die Nase sein/werden“. Sie bedeutet, dass jemand krank, unwohl oder ängstlich aussieht.
Du siehst aber blass um die Nase aus. Fühlst du dich nicht gut?
Im übertragenen Sinn beschreibt „blass“ etwas Unklares, Charakterloses oder wenig Eindrucksvolles. Es wird oft mit abstrakten Nomen wie „Erinnerung“, „Ahnung“ oder „Figur“ verwendet.
Ich habe nur noch eine blasse Ahnung, wie das funktioniert.
„tief“ und „blass“ können bei Farben einen Gegensatz bilden. Eine tiefe Farbe ist dunkel, satt und intensiv. Eine blasse Farbe ist hell, schwach und wenig kräftig. „blass“ benutzt man auch für ein Gesicht, wenn jemand krank oder erschrocken aussieht; in diesem Gebrauch ist „tief“ kein normales Gegenteil. Für Farben ist die Unterscheidung aber klar: „tief“ wirkt stark und dunkel, „blass“ wirkt schwach und hell.

Am Montag trägt Lena einen blassen Pullover, der fast grau wirkt.
Die Wand im Wohnzimmer ist in einem tiefen Blau gestrichen.