chillen
Sich entspannen, ausruhen oder untätig herumhängen, oft in einer lockeren und gemütlichen Atmosphäre. Der Begriff stammt aus der Jugendsprache.
Nach der Schule wollen wir einfach nur im Park chillen.

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Sich entspannen, ausruhen oder untätig herumhängen, oft in einer lockeren und gemütlichen Atmosphäre. Der Begriff stammt aus der Jugendsprache.
Nach der Schule wollen wir einfach nur im Park chillen.

„Chillen“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen („to chill“) und gehört zur Umgangs- und Jugendsprache. In formellen Situationen oder in der Schriftsprache wird es meist vermieden.
Am Wochenende will ich nichts tun, nur chillen.
Obwohl es aus dem Englischen stammt, wird „chillen“ wie ein regelmäßiges deutsches Verb konjugiert. Das Partizip II lautet „gechillt“ und wird mit dem Hilfsverb „haben“ gebildet.
Gestern haben wir den ganzen Nachmittag am See gechillt.
Das Verb wird oft mit Präpositionen kombiniert, die einen Ort oder die Gesellschaft angeben. Häufige Wendungen sind „mit Freunden chillen“, „zu Hause chillen“ oder „im Park chillen“.
Lass uns heute Abend bei mir auf dem Sofa chillen und einen Film schauen.
„abhängen“ und „chillen“ können beide bedeuten, dass man sich entspannt und nichts Wichtiges tut. Beide Wörter sind umgangssprachlich. „chillen“ klingt oft moderner und stärker nach Jugendsprache; es betont Entspannung und eine lockere Stimmung. „abhängen“ kann auch heißen, einfach irgendwo Zeit zu verbringen, oft mit Freunden, ohne festen Plan. In lockeren Gesprächen passen beide, aber „chillen“ klingt noch informeller.

Wegen des Regens haben wir den ganzen Nachmittag zu Hause gechillt.
Nach der Schule hängen wir oft noch eine Stunde im Park ab.