
dampfen
Dampf oder Dunst abgeben, der entsteht, wenn eine Flüssigkeit, meist Wasser, erhitzt wird.
Der heiße Tee dampfte in der Tasse.
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Dampf oder Dunst abgeben, der entsteht, wenn eine Flüssigkeit, meist Wasser, erhitzt wird.
Der heiße Tee dampfte in der Tasse.

Umgangssprachlich für das Rauchen einer E-Zigarette.
Er hat mit dem Rauchen aufgehört und dampft jetzt nur noch.

Lebensmittel mithilfe von heißem Wasserdampf garen. Diese Methode gilt als besonders schonend.
Ich dampfe das Gemüse immer, damit die Vitamine erhalten bleiben.

Umgangssprachlich für sehr wütend oder zornig sein.
Nach der ungerechten Entscheidung hat der Trainer vor Wut gedampft.
Das Verb „dampfen“ ist direkt vom Nomen „der Dampf“ abgeleitet. Es beschreibt die Handlung, Dampf abzugeben oder etwas mit Dampf zu behandeln.
Im Winter dampft der Atem in der kalten Luft.
In der Bedeutung „Lebensmittel garen“ wird „dampfen“ mit einem Akkusativobjekt verwendet. In den anderen Bedeutungen steht das Verb meist ohne Objekt, um einen Zustand zu beschreiben.
Ich dampfe den Brokkoli nur kurz, damit er knackig bleibt.
Die Verwendung von „dampfen“ für das Rauchen einer E-Zigarette ist eine moderne, umgangssprachliche Bedeutung. In formellen Kontexten würde man es eher umschreiben.
Immer mehr junge Leute dampfen statt zu rauchen.
Wenn jemand sehr wütend ist, wird die umgangssprachliche Wendung „vor Wut dampfen“ benutzt. Hier wird das Verb im übertragenen Sinne verwendet.
Als er die Rechnung sah, hat er innerlich vor Wut gedampft.
Beide Verben können bildlich sehr große Wut ausdrücken. „Kochen“ steht dabei gewöhnlich in der festen Verbindung „vor Wut kochen“, während „dampfen“ umgangssprachlich eine Dampfmetapher verwendet. Beide Formen sind möglich; „kochen“ wirkt fester, „dampfen“ lockerer und bildhafter.

Als er die Nachricht hörte, dampfte er vor Wut.
Als er die Nachricht hörte, kochte er vor Wut.