dazugeben
Etwas zu einer bereits vorhandenen Menge oder Mischung hinzufügen. Der Begriff wird häufig in Kochanleitungen verwendet.
Zuerst die Zwiebeln anbraten und dann den Knoblauch dazugeben.

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Etwas zu einer bereits vorhandenen Menge oder Mischung hinzufügen. Der Begriff wird häufig in Kochanleitungen verwendet.
Zuerst die Zwiebeln anbraten und dann den Knoblauch dazugeben.

„Dazugeben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „dazu-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen bleibt das Verb zusammen.
Gib jetzt das Mehl dazu.
Besonders häufig finden Sie dieses Verb in Kochanleitungen und Rezepten. Es beschreibt dort den Schritt, eine weitere Zutat zu einer Mischung hinzuzufügen.
Braten Sie die Zwiebeln an und geben Sie dann die Paprika dazu.
Neben der wörtlichen Bedeutung beim Kochen kann man auch etwas zu einer gemeinsamen Sache „dazugeben“, zum Beispiel Geld für ein Geschenk oder eine Meinung in einer Diskussion.
Für die Party hat jeder etwas Geld für die Getränke dazugegeben.
Die umgangssprachliche Redewendung „seinen Senf dazugeben“ bedeutet, ungefragt seine Meinung zu äußern. Sie hat oft eine leicht negative oder ironische Konnotation.
Egal was wir besprechen, er muss immer seinen Senf dazugeben.
„beitragen“ und „dazugeben“ können beide bedeuten, dass jemand etwas zu etwas Gemeinsamen hinzufügt. „dazugeben“ klingt konkreter und oft alltagssprachlicher. Man gibt etwas dazu, zum Beispiel Geld zu einer Sammlung oder eine Meinung zu einer Diskussion. „beitragen“ ist allgemeiner und kann auch einen größeren oder weniger sichtbaren Anteil meinen, der zu einem Ziel oder Ergebnis führt. Lernende können die Wörter verwechseln, wenn jemand seinen Anteil leistet. Wenn man etwas wirklich hinzufügt, besonders Geld oder einen kurzen Gedanken, passt „dazugeben“. Wenn der Anteil zu einem Ergebnis führt, klingt „beitragen“ oft natürlicher.

Nico gibt am Montag zehn Euro für das Abschiedsgeschenk dazu.
Sie trägt mit ihrer ruhigen Art zu einer guten Stimmung im Team bei.