zugeben
Einen Fehler, eine Schuld oder eine Tatsache eingestehen oder bekennen, oft widerwillig.
Schließlich musste er zugeben, dass er sich geirrt hatte.

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Einen Fehler, eine Schuld oder eine Tatsache eingestehen oder bekennen, oft widerwillig.
Schließlich musste er zugeben, dass er sich geirrt hatte.

„Zugeben“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „zu“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er gibt seinen Fehler offen zu.
Wenn man zugibt, was man getan hat oder was der Fall ist, folgt oft ein Nebensatz mit „dass“. Das konjugierte Verb des Nebensatzes steht dann am Ende.
Sie gab zu, dass sie das Dokument verloren hatte.
In der Bedeutung „hinzufügen“ wird „zugeben“ fast ausschließlich in Anleitungen wie Rezepten oder chemischen Prozessen verwendet. Der Kontext ist also Kochen, Backen oder Mischen.
Geben Sie zum Schluss noch eine Prise Salz zu.
„anerkennen“ und „zugeben“ können beide bedeuten, dass man etwas als wahr akzeptiert, oft obwohl es unangenehm ist. „zugeben“ benutzt man besonders bei einem Fehler, einer Schuld oder einer Tatsache, die man vorher vielleicht nicht sagen wollte. „anerkennen“ klingt etwas sachlicher und kann auch heißen, dass man eine schwierige Wahrheit akzeptiert. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Eingeständnis zu tun haben. Bei persönlicher Schuld oder einem Fehler ist „zugeben“ meistens natürlicher. Bei einer Tatsache oder einem Problem, das man akzeptiert, passt oft „anerkennen“.

Sie gibt zu, dass sie den Termin vergessen hat.
Nach dem Gespräch musste er anerkennen, dass der Plan zu teuer war.