der Diener
Eine männliche Person, die in einem Haushalt angestellt ist, um persönliche Dienste für ihre Herrschaft zu verrichten.
Der Diener servierte den Tee auf einem Silbertablett.

Diener
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Eine männliche Person, die in einem Haushalt angestellt ist, um persönliche Dienste für ihre Herrschaft zu verrichten.
Der Diener servierte den Tee auf einem Silbertablett.

Das Nomen „der Diener“ ist direkt vom Verb „dienen“ abgeleitet. Wer dient, ist ein Diener. Das hilft, die Grundbedeutung des Wortes zu verstehen.
Er hat seinem Land treu gedient.
In der Bedeutung als Hausangestellter ist das Wort heute veraltet. Man findet es vor allem in historischen Romanen, Filmen oder in Erzählungen über frühere Zeiten.
Im Schloss kümmerte sich ein Diener um die Wünsche der Gäste.
Als Möbelstück ist das Wort fast immer Teil des Begriffs „Stummer Diener“. Der Name kommt daher, dass das Möbelstück „still“ die Kleidung für den nächsten Tag bereithält.
Seinen Anzug für die Konferenz hängte er abends auf den Stummen Diener.
In der übertragenen, formellen Bedeutung folgt oft ein Nomen im Genitiv, um zu sagen, wem oder was man dient. Diese Konstruktion ist typisch für einen gehobenen Stil.
Der Politiker bezeichnete sich als Diener des Volkes.
„der Herr“ und „der Diener“ stehen in einem Gegensatz, wenn es um eine alte oder formelle Machtbeziehung geht. „der Herr“ ist die Person, die Macht hat und Befehle geben kann. „der Diener“ ist die Person, die für diesen Herrn arbeitet oder sich einer Person, Sache oder Aufgabe unterordnet. In Geschichten, historischen Texten oder formeller Sprache ist dieser Gegensatz besonders klar: Der Herr bestimmt, der Diener dient.

Am Morgen brachte der Diener dem Gast frische Kleidung.
Im Schloss entschied der Herr, wann das Abendessen serviert wurde.