sich einfinden
An einem bestimmten Ort ankommen oder erscheinen, oft zu einer verabredeten Zeit und meist in einem formellen oder offiziellen Zusammenhang.
Die Aktionäre werden gebeten, sich pünktlich um 10 Uhr zur Hauptversammlung einzufinden.

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An einem bestimmten Ort ankommen oder erscheinen, oft zu einer verabredeten Zeit und meist in einem formellen oder offiziellen Zusammenhang.
Die Aktionäre werden gebeten, sich pünktlich um 10 Uhr zur Hauptversammlung einzufinden.

„Einfinden“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Die Gäste fanden sich pünktlich im Festsaal ein.
Dieses Verb wird immer reflexiv verwendet: „sich einfinden“. Das Reflexivpronomen (sich, mich, dich etc.) ist ein fester Bestandteil und muss immer dabei sein.
Ich muss mich morgen um 9 Uhr im Büro einfinden.
„Sich einfinden“ ist eine formelle und gehobene Ausdrucksweise. Man verwendet es typischerweise für offizielle Anlässe, Versammlungen oder Termine.
Die Zeugen müssen sich morgen vor Gericht einfinden.
„kommen“ und „sich einfinden“ können beide bedeuten, dass jemand an einem Ort ankommt oder erscheint. „kommen“ ist das normale, neutrale Wort für Alltagssituationen. „sich einfinden“ klingt formeller und passt eher zu Terminen, Veranstaltungen oder offiziellen Situationen. Außerdem benutzt man „sich einfinden“ meistens mit einer Zeit oder einem Ort, an dem man erwartet wird. Im Gespräch sagt man meist einfach „kommen“; in Einladungen oder Anweisungen kann „sich einfinden“ natürlicher klingen.

Alle Teilnehmer finden sich bitte um neun Uhr im Besprechungsraum ein.
Ich komme heute etwas später zum Abendessen.