
eintreiben
Schulden oder andere ausstehende Geldbeträge mit Nachdruck, oft auch mit rechtlichen Mitteln, einfordern und kassieren.
Das Unternehmen hat ein Inkassobüro beauftragt, die unbezahlten Rechnungen einzutreiben.
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Schulden oder andere ausstehende Geldbeträge mit Nachdruck, oft auch mit rechtlichen Mitteln, einfordern und kassieren.
Das Unternehmen hat ein Inkassobüro beauftragt, die unbezahlten Rechnungen einzutreiben.

(Landwirtschaft, veraltend) Eine Herde von Tieren (z. B. Vieh) in einen Stall oder ein Gatter treiben.
Vor dem Gewitter musste der Bauer schnell das Vieh von der Weide eintreiben.
„Eintreiben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ein-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb „treiben“ und steht am Ende.
Das Finanzamt treibt die fälligen Steuern ein.
Das Wort setzt sich aus „ein“ und „treiben“ zusammen. Die Vorsilbe „ein-“ bedeutet hier „hinein“ oder „in den eigenen Besitz“. Die Grundbedeutung „treiben“ (etwas mit Druck bewegen) bleibt in beiden Bedeutungen erhalten.
Der Gerichtsvollzieher sollte das Geld eintreiben.
Diese Bedeutung wird fast immer im Zusammenhang mit Finanzen verwendet. Typische Objekte sind „Schulden“, „Geld“, „Forderungen“ oder „Steuern“.
Die Mafia ist bekannt dafür, Schutzgelder einzutreiben.
Diese landwirtschaftliche Bedeutung ist heute selten und gilt als veraltend. Man findet sie hauptsächlich in älteren Texten oder historischen Beschreibungen.
Jeden Abend trieb der Hirte die Schafe in den Stall ein.
Einziehen und eintreiben können beide das Kassieren geschuldeter Beträge bezeichnen. Einziehen ist breiter und stellt starken Druck nicht unbedingt in den Vordergrund. Eintreiben betont dagegen typischerweise ein nachdrückliches Vorgehen, oft nach erfolglosen Zahlungsaufforderungen oder mit rechtlichen Mitteln.

Nach mehreren erfolglosen Mahnungen treibt die Verwaltung die fällige Gebühr rechtlich ein.
Die Verwaltung zieht die fällige Gebühr regulär ein.