
sich empören
Starke moralische Entrüstung oder Wut über etwas empfinden, das man als ungerecht oder falsch ansieht.
Die Bürger empörten sich über die Korruptionsvorwürfe gegen den Politiker.
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Starke moralische Entrüstung oder Wut über etwas empfinden, das man als ungerecht oder falsch ansieht.
Die Bürger empörten sich über die Korruptionsvorwürfe gegen den Politiker.

Bei jemandem starke moralische Entrüstung oder Wut hervorrufen.
Seine respektlose Aussage empörte die gesamte Versammlung.

Sich gegen eine herrschende Macht oder Autorität auflehnen; einen Aufstand beginnen. Diese Bedeutung ist eher historisch oder literarisch.
Das Volk empörte sich gegen den tyrannischen Herrscher.
„Empören“ ist ein untrennbares Verb mit der Vorsilbe „emp-“, die eine Aufwärtsbewegung andeutet (wie in „empor“). Das Wort beschreibt also ein „Aufwallen“ von Wut oder einen Aufstand, bei dem man sich gegen etwas erhebt.
Die ungerechte Behandlung empörte die Mitarbeiter.
Das Verb hat zwei Hauptverwendungen: „sich empören“ bedeutet, dass man selbst Wut empfindet. „Jemanden empören“ bedeutet, dass eine Sache oder Handlung bei einer anderen Person Wut auslöst.
Ich empöre mich über diese Verschwendung von Steuergeldern.
Wenn man ausdrücken möchte, worüber man wütend ist, verwendet man die Präposition „über“ mit dem Akkusativ.
Viele Menschen empören sich über die hohen Preise.
In der historischen Bedeutung „sich auflehnen“ wird die Präposition „gegen“ mit Akkusativ verwendet. Diese Verwendung ist heute selten und meist in literarischen oder historischen Texten zu finden.
Die Bauern empörten sich gegen die neuen Gesetze des Königs.
Aufregen und empören können beide eine starke negative Reaktion auslösen. Empören passt, wenn etwas als moralisch falsch oder ungerecht bewertet wird. Aufregen bezeichnet allgemeiner starke emotionale Unruhe oder Wut und setzt kein moralisches Urteil voraus.

Die ungerechte Behandlung der Musiker empörte viele Besucher.
Die unerwartete Absage des Konzerts regte viele Besucher auf.