sich aufregen (über/wegen)
Emotional erregt, wütend, nervös oder besorgt werden wegen einer Person oder Sache.
Bitte reg dich nicht wegen dieser Kleinigkeit so auf.

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Emotional erregt, wütend, nervös oder besorgt werden wegen einer Person oder Sache.
Bitte reg dich nicht wegen dieser Kleinigkeit so auf.

„Aufregen“ ist ein trennbares Verb, das aus „auf“ und „regen“ besteht. Das alte Verb „regen“ bedeutet „bewegen“ oder „in Bewegung setzen“. „Aufregen“ heißt also wörtlich, die Gefühle „aufzurühren“ oder in Wallung zu bringen.
Diese Ungerechtigkeit regt mich wirklich auf.
Die Vorsilbe „auf“ ist trennbar und steht im Hauptsatz am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „auf“ und „regen“.
Sein unhöfliches Verhalten regt viele Leute auf.
Unterscheide genau: „sich aufregen“ ist reflexiv und bedeutet, dass man selbst wütend oder nervös wird. „Jemanden aufregen“ ist transitiv und bedeutet, dass eine Person oder Sache diese Gefühle bei einer anderen Person auslöst.
Ich rege mich über die Verspätung auf. (Ich werde wütend)
Wenn man sich über etwas aufregt, wird der Grund meistens mit der Präposition „über“ und dem Akkusativ angegeben. Die Präposition „wegen“ (+ Genitiv/Dativ) ist auch möglich, aber „über“ ist häufiger.
Er hat sich furchtbar über die schlechte Note aufgeregt.
„Aufregen“ kann sowohl negative Emotionen (Ärger, Sorge) als auch positive (Spannung, Vorfreude) bedeuten. Der Kontext macht klar, was gemeint ist. Das verwandte Adjektiv „aufregend“ bedeutet fast immer „spannend“ oder „exciting“.
Die laute Baustelle regt mich jeden Morgen auf. (negativ)
„begeistern“ und „aufregen“ beschreiben beide starke Gefühle. Der wichtigste Unterschied ist die Richtung des Gefühls. „begeistern“ ist klar positiv: Etwas macht Freude, weckt Interesse oder Bewunderung. „aufregen“ ist oft negativ und bedeutet dann, dass jemand wütend, nervös oder besorgt wird. Es kann aber auch positiv gemeint sein, wenn etwas Spannung oder Vorfreude erzeugt. Deshalb können Lernende die Wörter verwechseln. Wenn du sagen willst, dass jemand etwas toll findet, ist „begeistern“ meist genauer. Wenn jemand innerlich unruhig wird, sich ärgert oder sehr gespannt ist, passt „aufregen“ besser.

Der laute Streit im Treppenhaus regt die Nachbarin auf.
Der Vortrag begeistert die Gäste, weil der Redner sehr lebendig erzählt.