
entstammen
Aus einer bestimmten Familie, einem sozialen Umfeld oder einer Herkunft kommen.
Sie entstammt einer alten Künstlerfamilie aus Wien.
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Aus einer bestimmten Familie, einem sozialen Umfeld oder einer Herkunft kommen.
Sie entstammt einer alten Künstlerfamilie aus Wien.

Seinen Ursprung in einer bestimmten Zeit, einem bestimmten Ort oder einem bestimmten Werk haben.
Dieses Zitat entstammt einem weniger bekannten Gedicht von Schiller.
Das Verb „entstammen“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ent-“ bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verbstamm „stammen“ verbunden.
Der Schauspieler entstammt einer berühmten Theaterfamilie.
„Entstammen“ wird immer mit dem Dativ verwendet. Es beschreibt die Herkunft aus einer Quelle, die im Dativ steht.
Diese Tradition entstammt dem Mittelalter.
Das Perfekt von „entstammen“ wird mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, nicht mit „haben“. Dies ist typisch für Verben, die eine Herkunft oder einen Ursprung bezeichnen.
Die Idee ist seinem letzten Roman entstammt.
Dieses Verb gehört zur Schriftsprache und wird in einem formellen oder gehobenen Kontext verwendet. Man findet es oft in historischen, biografischen oder literarischen Texten.
Viele der ausgestellten Manuskripte entstammen dem 18. Jahrhundert.
Bei der Herkunft aus einer Familie sind kommen aus und entstammen beide möglich. Kommen aus ist neutral und alltäglich; entstammen wirkt formeller und beschreibt die Herkunft eher als feste biografische Angabe. Bei entstammen steht die Herkunft im Dativ ohne aus.

In der Biografie steht, dass Mara einer Künstlerfamilie entstammt.
Im Gespräch sagt Mara, dass sie aus einer Künstlerfamilie kommt.