
kommen
Sich auf einen Ort oder eine Person zubewegen, besonders auf den Sprecher zu, oder an einem Ziel ankommen.
Kommst du bitte mal her?
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Sich auf einen Ort oder eine Person zubewegen, besonders auf den Sprecher zu, oder an einem Ziel ankommen.
Kommst du bitte mal her?

Seinen Ursprung oder seine Herkunft an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Situation haben.
Ich komme aus Deutschland.

Geschehen, sich ereignen oder eintreten.
Wie ist es denn zu diesem Missverständnis gekommen?

An eine bestimmte Stelle platziert oder gestellt werden.
In die Mitte des Tisches kommt die Geburtstagstorte.

Eine Idee haben, sich an etwas erinnern oder eine Lösung finden.
Ich komme einfach nicht auf seinen Namen.

In einer Reihenfolge oder Abfolge als Nächstes an der Reihe sein.
Nach dem Buchstaben C kommt das D.

Einen bestimmten Zustand, ein Ergebnis oder einen Punkt erreichen.
Die Verhandlungen sind zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen.
Als Verb der Bewegung bildet „kommen“ das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“. Die Verwendung von „haben“ ist ein häufiger Fehler.
Ich bin gestern Abend spät nach Hause gekommen.
Um die Herkunft auszudrücken, wird „kommen“ fest mit der Präposition „aus“ und dem Dativ verwendet. Dies ist eine der ersten und wichtigsten Wendungen, die man lernt.
Meine Familie kommt aus Italien.
Die feste Wendung „auf etwas kommen“ bedeutet, eine Idee zu haben oder sich an etwas zu erinnern. Die Präposition „auf“ verlangt hier den Akkusativ.
Wie bist du auf diese geniale Lösung gekommen?
Die Kombination „zu etwas kommen“ beschreibt das Erreichen eines Ergebnisses oder Endpunkts. Die Präposition „zu“ erfordert den Dativ. Typische Verbindungen sind „zu einem Ergebnis kommen“ oder „zu einem Abschluss kommen“.
Die Wissenschaftler sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen.
In der Bedeutung „platziert werden“ steht das Subjekt oft nach dem Verb, während die Ortsangabe auf Position 1 steht. Diese Satzstruktur betont, wo etwas hingehört.
Auf den ersten Platz kommt der Gewinner des Wettbewerbs.
Um zu fragen, wie etwas passiert ist, wird oft die unpersönliche Konstruktion „Wie ist es zu ... gekommen?“ verwendet. Das Ereignis steht dabei im Dativ.
Wie ist es zu diesem Streit gekommen?
In der Grundbedeutung der Bewegung wird „kommen“ oft mit Präpositionen kombiniert, die eine Richtung oder ein Ziel angeben, wie „zu“, „nach“, „in“ oder „an“.
Er ist zu mir gekommen, um um Hilfe zu bitten.
Gehen und kommen können beide eine Bewegung zu einem Ort ausdrücken. Gehen beschreibt dabei das Verlassen des eigenen Ortes oder die Bewegung von der sprechenden Person weg, kommen eine Bewegung auf die sprechende Person oder den Zielort zu. Entscheidend ist also die Blickrichtung.

Ich bin im Wohnzimmer, bitte komm jetzt zu mir.
Ich bin im Flur, bitte geh jetzt ins Wohnzimmer.