
fair
Gerecht, anständig und den Regeln entsprechend. Es beschreibt ein Verhalten, das niemanden unrechtmäßig benachteiligt oder bevorzugt.
Trotz der Niederlage gratulierte sie ihrer Gegnerin als faire Verliererin.
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Gerecht, anständig und den Regeln entsprechend. Es beschreibt ein Verhalten, das niemanden unrechtmäßig benachteiligt oder bevorzugt.
Trotz der Niederlage gratulierte sie ihrer Gegnerin als faire Verliererin.

In Bezug auf einen Preis, eine Menge oder eine Bewertung: angemessen, ordentlich oder annehmbar.
Für die Qualität des Produkts ist das ein sehr fairer Preis.

Bezieht sich auf eine helle Haut- oder Haarfarbe. Diese Bedeutung ist aus dem Englischen übernommen und seltener gebräuchlich.
Mit ihrem fairen Teint und den blonden Haaren fiel sie sofort auf.
Die beiden Hauptbedeutungen von „fair“ lassen sich gut am Kontext unterscheiden. Geht es um Verhalten, Regeln oder Sport, bedeutet es „gerecht“. Geht es um Geld, Handel oder Preise, bedeutet es „angemessen“.
Er ist ein harter, aber immer fairer Gegner.
Wenn man beschreiben will, dass sich jemand einer Person gegenüber gerecht verhält, verwendet man oft die Präposition „zu“ gefolgt vom Dativ.
Der Chef versucht, zu allen Mitarbeitern fair zu sein.
Im Kontext von Verhalten und Regeln wird „fair“ oft mit Nomen wie „Spiel“, „Wettbewerb“, „Kampf“ oder „Verlierer“ kombiniert. Auch die Wendung „sich fair verhalten“ ist sehr gebräuchlich.
Das war ein faires Spiel ohne Fouls.
Wenn es um Angemessenheit geht, steht „fair“ häufig vor Nomen, die einen Wert oder Tausch beschreiben. Typisch sind „fairer Preis“, „faires Angebot“ oder „faire Bezahlung“.
Das Unternehmen ist für seine faire Bezahlung bekannt.
Die Bedeutung „hellhäutig“ ist eine direkte Übernahme aus dem Englischen und im Deutschen sehr selten. Sie wird fast nur in der Mode-, Kosmetik- oder Literatursprache verwendet, um einen bestimmten Stil auszudrücken.
Die Werbung richtete sich an Frauen mit einem fairen Teint.
„Fair“ und „gerecht“ beschreiben beide eine Behandlung ohne ungerechtfertigte Benachteiligung. „Fair“ betont eher Regeln, gleiche Chancen und korrektes Verhalten, während „gerecht“ stärker nach objektiven oder moralischen Maßstäben urteilt. Verwende „fair“ besonders im Umgang oder Wettbewerb und „gerecht“ bei einem Urteil über eine Entscheidung.

Die Trainerin verteilte die Spielzeit fair auf alle Kinder.
Die Richterin suchte nach einer gerechten Entscheidung für beide Familien.