gerecht
Den Prinzipien der Fairness und des Rechts entsprechend; unparteiisch und objektiv.
Eine gerechte Verteilung der Aufgaben ist wichtig für die Teamarbeit.

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Den Prinzipien der Fairness und des Rechts entsprechend; unparteiisch und objektiv.
Eine gerechte Verteilung der Aufgaben ist wichtig für die Teamarbeit.

Das Adjektiv „gerecht“ gehört zur Wortfamilie von „das Recht“ und „der Richter“. Es beschreibt also etwas, das den Regeln der Fairness und des Rechts entspricht.
Der Richter fällte ein gerechtes Urteil.
Die feste Wendung „gerecht werden“ (mit Dativ) hat eine eigene Bedeutung. In allen anderen Fällen, z.B. als Adjektiv vor einem Nomen oder mit dem Verb „sein“, bedeutet „gerecht“ einfach „fair“.
Der Chef versucht, allen Mitarbeitern gerecht zu werden.
In der Bedeutung „fair“ wird „gerecht“ oft mit Nomen wie „Urteil“, „Strafe“, „Entscheidung“ oder „Verteilung“ kombiniert.
Die Spieler forderten eine gerechte Bezahlung.
Die Wendung „jemandem/etwas gerecht werden“ ist eine feste Struktur. Die Person oder Sache, deren Anforderungen man entspricht, steht immer im Dativ.
Ein guter Lehrer muss den unterschiedlichen Bedürfnissen seiner Schüler gerecht werden.
„entsprechen“ und „gerecht“ hängen zusammen, wenn man die feste Verbindung „jemandem oder etwas gerecht werden“ benutzt. Beide können ausdrücken, dass etwas zu Anforderungen oder Erwartungen passt. „entsprechen“ ist ein Verb und steht oft direkt mit einer Sache: Etwas entspricht einer Regel oder einem Wunsch. „gerecht werden“ benutzt man, wenn jemand oder etwas einer Aufgabe, einer Person oder einer schwierigen Situation wirklich angemessen begegnet. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen eine Erwartung erfüllt wird. Wichtig ist die Form: Man sagt „einer Anforderung entsprechen“, aber „einer Aufgabe gerecht werden“.

Vor dem Termin überlegt das Team, wie es der schwierigen Aufgabe gerecht wird.
Dieser Plan entspricht nicht den Wünschen der Eltern.