die Flamme
Der sichtbare, leuchtende und gasförmige Teil eines Feuers.
Die Flamme der Kerze tanzte im leichten Windzug.

Flamme
Loading your saved state.
Der sichtbare, leuchtende und gasförmige Teil eines Feuers.
Die Flamme der Kerze tanzte im leichten Windzug.

Das Nomen „die Flamme“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem Verb „flammen“ (leuchten, brennen) und dem Adjektiv „flammend“ (z.B. flammendes Rot). Das Erkennen dieser Familie hilft beim Verständnis verwandter Wörter.
Das Feuer im Kamin flammte gemütlich vor sich hin.
Im Zusammenhang mit Feuer wird „Flamme“ oft in festen Wendungen verwendet. Typisch sind „in Flammen stehen“ (brennen) oder „eine Flamme entzünden“ (ein Feuer starten).
Das verlassene Gebäude stand plötzlich in Flammen.
Wenn „Flamme“ eine Person beschreibt, ist dies umgangssprachlich. Man spricht oft von „einer alten Flamme“ (frühere Liebschaft) oder „einer neuen Flamme“ (aktuelle Liebschaft).
Er hat seine alte Flamme aus der Jugend zufällig im Supermarkt getroffen.
Um ein starkes Gefühl zu beschreiben, wird „Flamme“ oft mit einem Genitiv kombiniert, der das Gefühl benennt. Diese Verwendung ist eher gehoben oder poetisch. Typische Beispiele sind „die Flamme der Leidenschaft“ oder „die Flamme des Zorns“.
In ihren Augen loderte die Flamme der Entschlossenheit.
„das Feuer“ und „die Flamme“ gehören beide zum Bereich Brennen, Hitze und Licht. „Feuer“ meint das ganze Ereignis oder die ganze Erscheinung: Es brennt etwas, es gibt Hitze und oft mehrere Flammen. „Flamme“ meint genauer den einzelnen sichtbaren, leuchtenden Teil eines Feuers. Deshalb kann man bei einer Kerze von einer Flamme sprechen, beim Lagerfeuer eher von Feuer. Die Wörter können verwechselt werden, weil man Flammen sieht, wenn ein Feuer brennt. Auch bei Gefühlen gibt es eine Nähe: „Feuer und Flamme sein“ heißt sehr begeistert sein, aber „Flamme“ allein ist nicht immer einfach dasselbe wie „Feuer“.

Die Flamme der Kerze wurde im offenen Fenster immer kleiner.
Im Kamin brannte ein kleines Feuer, als wir nach Hause kamen.