fließen
Die Bewegung von Flüssigkeiten oder Gasen in eine bestimmte Richtung, wie Wasser in einem Fluss.
Der Rhein fließt durch Deutschland in die Nordsee.

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Die Bewegung von Flüssigkeiten oder Gasen in eine bestimmte Richtung, wie Wasser in einem Fluss.
Der Rhein fließt durch Deutschland in die Nordsee.

„Fließen“ beschreibt eine Bewegung und bildet das Perfekt daher immer mit dem Hilfsverb „sein“. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von „haben“.
Das Wasser ist langsam den Berg hinabgeflossen.
„Fließen“ gehört zu einer Wortfamilie rund um Wasser und Bewegung. Verwandte Wörter sind „der Fluss“, „die Flüssigkeit“ und das Adjektiv „flüssig“.
Der Fluss fließt durch die Stadt.
Das Verb wird oft mit Präpositionen kombiniert, die eine Richtung angeben. Häufige Muster sind „fließen in (+Akkusativ)“, „fließen durch (+Akkusativ)“ und „fließen aus (+Dativ)“.
Das Geld fließt auf ein separates Konto.
Das Konzept des Fließens wird oft auf abstrakte Dinge übertragen. Typische Verbindungen sind „Geld fließt“, „Informationen fließen“ oder „Daten fließen“.
Die Informationen fließen direkt vom Management an die Mitarbeiter.
Um zu beschreiben, dass sich der Verkehr bewegt, wird die Wendung „der Verkehr fließt“ verwendet. Oft wird sie mit Adverbien wie „gut“, „langsam“ oder „reibungslos“ kombiniert.
Am Sonntagmorgen fließt der Verkehr auf der Autobahn meistens gut.
„stehen“ und „fließen“ bilden bei Flüssigkeiten einen klaren Gegensatz. „fließen“ bedeutet, dass sich Wasser oder eine andere Flüssigkeit in eine Richtung bewegt. „stehen“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die Flüssigkeit nicht bewegt und an einer Stelle bleibt. Man sagt zum Beispiel, dass Wasser in einem Eimer steht, aber ein Bach fließt. Der Unterschied ist also: keine Bewegung bei „stehen“, Bewegung bei „fließen“.

Im Frühling fließt der kleine Bach wieder schneller.
Nach dem Regen steht Wasser auf dem Weg vor dem Haus.