strömen
Sich in großer Menge und kontinuierlich in eine Richtung bewegen, wie eine Flüssigkeit oder ein Gas.
Das Wasser strömte aus dem gebrochenen Damm.

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Sich in großer Menge und kontinuierlich in eine Richtung bewegen, wie eine Flüssigkeit oder ein Gas.
Das Wasser strömte aus dem gebrochenen Damm.

Das Verb „strömen“ ist die Wurzel des Nomens „der Strom“. Alle Bedeutungen von „strömen“ beschreiben eine Bewegung, die an einen fließenden Strom erinnert, sei es Wasser, eine Menschenmenge oder Regen.
Ein starker Strom zog das Boot mit sich.
Da „strömen“ eine Bewegung von einem Ort zum anderen beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Das gilt für alle Bedeutungen des Verbs.
Tausende Fans sind nach dem Konzert aus dem Stadion geströmt.
Die Richtung der Bewegung wird oft mit Präpositionen angegeben. Häufige Kombinationen sind „strömen aus (+Dativ)“, „strömen in (+Akkusativ)“ und „strömen zu (+Dativ)“.
Die Pendler strömen morgens in die Stadt.
Wenn „strömen“ starken Regen bedeutet, wird es fast immer unpersönlich mit „es“ als Subjekt verwendet. Die Formulierung lautet dann „es strömt“.
Nimm einen Schirm mit, es strömt draußen!
„ziehen“ und „strömen“ können beide eine Bewegung vieler Dinge oder Personen in eine Richtung beschreiben. „ziehen“ passt gut zu Gruppen, die gemeinsam unterwegs sind, besonders zu Tieren wie Vögeln. „strömen“ betont die große Menge und die dauernde Bewegung, fast wie bei Wasser. Man sagt zum Beispiel, dass Menschen aus einem Stadion strömen. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide eine Bewegung in eine Richtung zeigen. „strömen“ klingt aber stärker und passt eher zu großen Massen oder Flüssigkeiten.

Nach dem Konzert strömen die Besucher zur U-Bahn.
Die Vögel ziehen im Frühling wieder nach Norden.