
formen
Etwas durch Bearbeitung in eine bestimmte äußere Gestalt oder Form bringen. Dies kann manuell, wie beim Kneten von Teig, oder maschinell geschehen.
Mit den Händen formte sie aus dem Ton eine kleine Schale.
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Etwas durch Bearbeitung in eine bestimmte äußere Gestalt oder Form bringen. Dies kann manuell, wie beim Kneten von Teig, oder maschinell geschehen.
Mit den Händen formte sie aus dem Ton eine kleine Schale.

Die Entwicklung einer Person, ihres Charakters oder ihrer Ansichten maßgeblich beeinflussen und prägen. Dies geschieht oft durch Erziehung, Erfahrungen oder das soziale Umfeld.
Die Jahre im Ausland haben seine Persönlichkeit stark geformt.
Das Verb „formen“ leitet sich direkt vom Nomen „die Form“ ab. Wenn Sie wissen, dass „die Form“ „shape“ bedeutet, können Sie sich leicht herleiten, dass „formen“ „to shape“ oder „in eine Form bringen“ bedeutet.
Der Bäcker formt aus dem Teig kleine Brötchen.
Das Verb wird oft mit den Präpositionen „aus“ für das Material und „zu“ für das Ergebnis verwendet. Das Muster lautet: jemand formt etwas aus [Material] zu [Ergebnis].
Er formte aus dem Draht eine Spirale.
Der Objekttyp verrät die Bedeutung. Handelt es sich um ein physisches Material wie „Ton“ oder „Teig“, ist die konkrete Bedeutung gemeint. Bei abstrakten Nomen wie „Charakter“ oder „Meinung“ geht es um die übertragene Bedeutung des Prägens.
Der Künstler formt eine Skulptur aus Stein.
In der konkreten Bedeutung wird „formen“ oft mit formbaren Materialien kombiniert. Typische Wendungen sind „Teig formen“, „eine Kugel formen“ oder „Schneebälle formen“.
Die Kinder formen im Winter lustige Schneemänner.
In der abstrakten Bedeutung des Prägens wird „formen“ mit Aspekten der Persönlichkeit verwendet. Häufige Kombinationen sind „den Charakter formen“, „jemandes Denken formen“ oder „die öffentliche Meinung formen“.
Gute Lehrer helfen dabei, den Charakter ihrer Schüler zu formen.
„Bilden“ und „formen“ können beide mit der Entwicklung einer Ansicht verbunden sein. „Sich eine Meinung bilden“ betont das eigene Urteil durch Nachdenken und Informationen, während ein „formender“ Einfluss die prägende Wirkung von außen hervorhebt. Verwende „bilden“ für das Ergebnis des eigenen Denkens und „formen“ für den Einfluss.

Die Erfahrungen in der Schule waren ein formender Einfluss auf ihre Meinung über den neuen Plan.
Nach den Gesprächen bildete sie sich eine eigene Meinung über den neuen Plan.