gestalten
Etwas in eine bestimmte Form bringen oder ihm ein bestimmtes Aussehen geben. Bezieht sich oft auf kreative oder planerische Tätigkeiten.
Die Künstlerin gestaltet eine Skulptur aus Holz.

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Etwas in eine bestimmte Form bringen oder ihm ein bestimmtes Aussehen geben. Bezieht sich oft auf kreative oder planerische Tätigkeiten.
Die Künstlerin gestaltet eine Skulptur aus Holz.

Das Verb „gestalten“ leitet sich vom Nomen „die Gestalt“ (Form, Figur) ab. Etwas zu gestalten bedeutet also, ihm eine bestimmte Form oder ein bestimmtes Aussehen zu geben.
Die Wolken hatten eine seltsame Gestalt.
Die reflexive Form „sich gestalten“ hat eine andere Bedeutung: „sich entwickeln“ oder „verlaufen“. Sie wird oft mit einem Adverb kombiniert, das die Art der Entwicklung beschreibt, z.B. „sich schwierig gestalten“.
Die Zusammenarbeit gestaltete sich einfacher als erwartet.
„Gestalten“ bezieht sich entweder auf etwas Visuelles/Kreatives (z.B. einen Garten, ein Plakat) oder auf etwas Abstraktes/Organisatorisches (z.B. einen Abend, die Zukunft). Der Kontext macht den Unterschied klar.
Sie gestaltet den Garten mit vielen bunten Blumen.
Im kreativen Sinne wird „gestalten“ oft mit Objekten wie „einen Raum“, „eine Webseite“, „ein Plakat“ oder „einen Garten“ verwendet.
Der Designer soll die neue Webseite des Unternehmens gestalten.
„bilden“ und „gestalten“ können beide bedeuten, dass etwas eine Form bekommt. „bilden“ sagt oft, dass etwas entsteht oder aus Teilen zusammengesetzt wird. „gestalten“ betont stärker, dass jemand bewusst plant, entscheidet und etwas nach eigenen Vorstellungen macht. Man gestaltet zum Beispiel ein Zimmer, ein Plakat oder einen Abend. Man bildet eher eine Gruppe, eine Reihe oder ein Ganzes. Die Wörter können verwirren, wenn es um Formen geht. Wenn die kreative oder planende Arbeit wichtig ist, klingt „gestalten“ meist natürlicher.

Für die Feier gestalten wir morgen die Einladungen zu Hause.
Die Stühle bilden einen Kreis in der Mitte des Raumes.