
freilich
Ein Adverb, das eine Einschränkung oder einen Gegensatz ausdrückt; ähnlich wie „allerdings“ oder „jedoch“.
Das Konzert war gut, freilich hätte es etwas lauter sein können.
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Ein Adverb, das eine Einschränkung oder einen Gegensatz ausdrückt; ähnlich wie „allerdings“ oder „jedoch“.
Das Konzert war gut, freilich hätte es etwas lauter sein können.

Eine bekräftigende Antwort, die „ja, natürlich“ oder „selbstverständlich“ bedeutet. Gilt heute als etwas veraltet oder regional.
„Hilfst du uns beim Umzug?“ – „Freilich!“
Die beiden Bedeutungen lassen sich leicht durch die Satzstruktur unterscheiden. Steht „freilich“ alleine als Antwort auf eine Frage, bedeutet es „ja, natürlich“. Ist es in einen Satz integriert, bedeutet es meist „allerdings“.
„Kommst du später mit ins Kino?“ – „Freilich!“
Wenn „freilich“ am Satzanfang steht, um eine Einschränkung auszudrücken, nimmt es die erste Position ein. Das konjugierte Verb rückt dann direkt auf die zweite Position.
Freilich ist das Auto schön, aber es verbraucht zu viel Benzin.
Die bekräftigende Antwort „Freilich!“ wird heute oft als etwas veraltet empfunden. In Süddeutschland und Österreich ist diese Verwendung in der Umgangssprache aber weiterhin üblich.
„Darf ich mir ein Stück Kuchen nehmen?“ – „Freilich, bedien dich!“
Wohl und freilich können eine Aussage zunächst zugestehen und danach eine Einschränkung einleiten. Wohl wirkt dabei meist zurückhaltend und unbetont, während freilich diesen Gegensatz deutlicher und etwas gehobener markiert. In einem neutralen Gespräch passt oft wohl, in einer ausdrücklich argumentierenden Form eher freilich.

Der Plan ist freilich gut, aber für unsere kleine Gruppe zu teuer.
Der Plan ist wohl gut, aber für unsere kleine Gruppe zu teuer.