
futtern
Umgangssprachlicher Ausdruck für essen, oft mit großem Appetit, Genuss oder in einer ungezwungenen Art und Weise.
Nach der langen Wanderung haben wir eine riesige Portion Pommes gefuttert.
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Umgangssprachlicher Ausdruck für essen, oft mit großem Appetit, Genuss oder in einer ungezwungenen Art und Weise.
Nach der langen Wanderung haben wir eine riesige Portion Pommes gefuttert.

Tieren Futter geben. In diesem Kontext ist es ein neutraler, wenn auch eher umgangssprachlicher Begriff.
Jeden Morgen geht der Bauer in den Stall, um die Schweine zu futtern.
Das Verb „futtern“ ist direkt mit dem Nomen „das Futter“ (Tierfutter) verbunden. Dies erklärt beide Bedeutungen: das Füttern von Tieren und das umgangssprachliche Essen von Menschen, oft mit großem Appetit.
Die Kinder helfen gerne, die Kaninchen zu futtern.
Die Bedeutung ist meistens klar. Wenn Menschen das Subjekt sind, ist es eine informelle Art, „essen“ zu sagen. Wenn Tiere das Objekt sind, bedeutet es „füttern“.
Wir haben uns nach dem Sport mit Pizza vollgefuttert.
Dieses Wort ist sehr umgangssprachlich und wird nur in informellen Situationen verwendet, zum Beispiel mit Freunden oder Familie. Es drückt oft Genuss und eine ungezwungene Atmosphäre aus.
Am Abend haben wir auf dem Sofa Chips gefuttert.
Wenn „futtern“ „Tiere füttern“ bedeutet, ist es ein transitives Verb. Das Tier, das Futter bekommt, steht als direktes Objekt im Akkusativ.
Der Zoowärter futtert die Affen jeden Tag um 14 Uhr.
Essen ist die neutrale Bezeichnung für die Nahrungsaufnahme. Futtern bedeutet ebenfalls essen, klingt aber umgangssprachlich und betont oft großen Appetit, Genuss oder eine ungezwungene Art. In einer sachlichen Aussage passt essen; in einer lockeren Situation kann futtern die kräftigere, lässige Nuance geben.

Wir futtern in der Pause mit großem Appetit belegte Brote.
Wir essen in der Pause ein belegtes Brot.