die Gattin
Eine formelle oder gehobene Bezeichnung für die Ehefrau.
Der Minister erschien in Begleitung seiner Gattin zur Gala.

Gattin
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Eine formelle oder gehobene Bezeichnung für die Ehefrau.
Der Minister erschien in Begleitung seiner Gattin zur Gala.

„Gattin“ ist eine formelle und gehobene Bezeichnung. Man verwendet sie in offiziellen Kontexten, in der Schriftsprache oder wenn man besonders höflich und distanziert klingen möchte. Im Alltag ist das Wort unüblich.
Der Präsident hielt die Rede an der Seite seiner Gattin.
Eine sehr feste Wendung ist die Formulierung „und Gattin“, die oft auf formellen Einladungen oder bei offiziellen Ankündigungen verwendet wird, um ein Ehepaar zu benennen.
Zur Gala werden Herr Dr. Müller und Gattin erwartet.
Wenn man über die Ehefrau einer anderen Person spricht, kann „Gattin“ Respekt ausdrücken. Spricht man von der eigenen Ehefrau als „meine Gattin“, kann das je nach Kontext leicht altmodisch oder sogar ironisch wirken.
Darf ich Ihnen meine Gattin vorstellen?
„die Frau“ und „die Gattin“ können beide die Ehepartnerin meinen. „Meine Frau“ ist die normale Form im Alltag und klingt natürlich in Gesprächen. „Gattin“ bedeutet ebenfalls Ehefrau, klingt aber formell oder gehoben. Man hört es eher bei offiziellen Anlässen, in schriftlichen Texten oder in sehr höflicher Sprache. Wenn man einfach mit Freunden spricht, ist „Frau“ viel natürlicher. „Gattin“ passt, wenn der Ton besonders formell sein soll.

Der Bürgermeister begrüßt den Gast und seine Gattin.
Paul kommt heute mit seiner Frau zum Abendessen.